Architekten und Architektengenerationen
Um historische Entwicklungen und Phänomene besser erkennen und beschreiben zu können, nutzen die Geschichtswissenschaften die Methodik des Periodisierens und Kategorisierens. Es werden Modelle entwickelt, die im wissenschaftlichen Diskurs weiter verfeinert oder auch wieder verworfen werden können. Ein in der Architekturgeschichtsschreibung gängiges Modell ist das Denkmuster der Generation. Um das Werk eines Architekten verstehen und deuten zu können, wird gerne auf andere Architekten gleichartiger Geburtsjahrgänge verwiesen, um Parallelen in ihren Werdegängen zu identifizieren. Beispielhaft werden etwa die oft als „Meister der Moderne“ bezeichneten Architekten Walter Gropius (*1883), Mies van der Rohe (*1886) und Le Corbusier (*1887) einer gemeinsamen Generation zugerechnet.
Das Denkmuster historischer Generationen reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Bereits 1875 formulierte Wilhelm Dilthey in seinem Buch „Über das Studium der Geschichte der Wissenschaften“ eine Prägungs-Hypothese als Ursache für die Entstehung einer Generation. Dieser analytische Ansatz wurde in der Folgezeit aber überlagert von einer mystischen Pulsschlag-Hypothese, die 1891 von Ottokar Lorenz in seinem Buch „Die Geschichtswissenschaft in Hauptrichtungen und Aufgaben“ formuliert wurde. Dessen Idee einer quasi von selbst entstehenden Generationen-Rhythmik griff 1926 der Kunsthistoriker Wilhelm Pinder in seinem Buch „Das Problem der Generation in der Kunstgeschichte Europas“ auf, in dem er mit dem Begriff der „Entelechie“ eine den Zeiten innewohnende Formungstendenz zu identifizieren meinte. Zugleich erklärte er das Phänomen der künstlerischen Mehrschichtigkeit einer Epoche dadurch, dass zur selben Zeit unterschiedliche Generationen aktiv seien. Pinder schrieb dazu: „Man kann also von der versteckten ‚Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen‘ reden“ (Pinder 1926, S. 12).
Die von Lorenz und Pinder verwendeten mystischen Ansätze werden heute in der Wissenschaft als „Passepartouts einer völligen Beliebigkeit“ (Jaeger 1977, S. 433) einhellig abgelehnt. Das Denkmuster historischer Generationen gilt dagegen als allgemein anerkannt. In ihrem Standardwerk „Generationenforschung“ schreibt Ulrike Jureit dazu: „Generation ist ein zeitlicher Ordnungsbegriff. Er verspricht, eine spezifische Ausprägung des Denkens, Fühlens und Handelns zu erklären, indem die (…) Wirkung von Sozialisationsbedingungen als kollektive Erfahrung aufgefasst wird“ (Jureit 2006, S. 7-8). So lassen sich in der Architekturgeschichte unterschiedliche Generationen erkennen, innerhalb derer gleichartige Sozialisationsbedingungen zu gleichartigen architektonischen Ausdrucksformen geführt haben.
Generationslagerung, Generationszusammenhang und Generationseinheit
Das Identifizieren einer Generation erfolgt idealerweise durch eine Zusammenschau quantitativer und qualitativer Aspekte. Die kumulierte Häufigkeit bestimmter Geburtsjahrgänge ist ein wesentliches Indiz, doch darüber hinaus muss auch eine Kongruenz von Idealen und Prinzipien vorliegen. Dass erst gemeinsame Prägungen zur Entstehung einer gemeinsamen Generation führen, wurde schon 1928 vom Soziologen Karl Mannheim in seiner Abhandlung „Das Problem der Generationen“ beschrieben, der darin „die historische Generation als ein aus bestimmten konkreten Zeitumständen ableitbares (…) Phänomen“ (Jaeger 1977, S. 441) definierte und damit eine bis heute gültige Grundlage für die Beschäftigung mit dieser Thematik schuf.
Mannheim differenzierte zwischen drei unterschiedlichen Begriffen: der Generationslagerung, dem Generationszusammenhang und der Generationseinheit. Als eine Generationslagerung sah er Zeiträume, die von einheitlichen Rahmenbedingungen geprägt sind, und erkannte: „Nur ein gemeinsamer historisch-sozialer Lebensraum ermöglicht, daß die geburtsmäßige Lagerung in der chronologischen Zeit zu einer soziologisch-relevanten werde“ (Mannheim 1928, S. 536). Dann erst kann sich nach Mannheim ein Generationszusammenhang entwickeln, der bedeutet, dass Angehörige verwandter Geburtenjahrgänge auch gemeinsame und somit verbindende Erlebnisse haben. Daraus resultiert zunächst eine sogenannte Problemgemeinschaft, nicht aber automatisch auch eine sogenannte Problemlösungsgemeinschaft.
Wenn zu einem verbindenden Erlebnis auch eine gleichartige Verarbeitung kommt, entsteht nach Mannheim eine Generationseinheit, die er charakterisierte durch „die weitgehende Verwandtschaft der Gehalte, die das Bewußtsein der einzelnen erfüllen“ (Mannheim 1928, S. 544). Das bedeutet, dass gleichartig erlebte und gleichartig verarbeitete Impulse generationsstiftend wirken. Generationseinheiten lassen sich demnach definieren als ähnlich gelagerte Jahrgänge, die in ihren parallelen Lebensläufen nicht nur gleiche Erlebnisse machen, sondern die damit verbundenen Problemstellungen auch in gleichartiger Weise verarbeiten.
Auch wenn Karl Mannheim mit seinem soziologischen Ansatz bis heute einen wichtigen Schlüssel zum Verständnis des Phänomens der Generationen liefert, ließ er manche Aspekte unbehandelt. Während die bei Mannheim noch offene Frage nach dem zeitlichen Umfang einer Generation heute so beantwortet werden kann, dass „die meisten historisch akzentuierten Generationenbegriffe eher zehn bis 15 Jahrgänge umfassen“ (Ziemann 2020, S. 4), sind sowohl die Fragen nach den zeitlichen Abständen von Generationen untereinander als auch nach Art und Umfang des Zeitraums zwischen zwei Generationen weitgehend ungeklärt. Aufschlussreich kann da die Betrachtung konkreter Generationseinheiten sein, die hier in induktiver Manier, also durch das Erkennen architekturgeschichtlich relevanter Verdichtungen bestimmter Geburtsjahrgänge, ermittelt werden. In loser Abfolge sollen im Denkmalatlas Niedersachsen verschiedene Architektengenerationen portraitiert werden, um einen Blick auf biografische Hintergründe der Architekturgeschichte von Niedersachsen zu werfen.
Um Architektengenerationen identifizieren zu können, ist eine breite und fundierte Datengrundlage erforderlich. Doch je weiter man in die Geschichte zurückblickt, desto weniger liegen gesicherte Informationen vor. Das Werk von Baumeistern wie dem Hildesheimer Domschulmeister Benno (um 1020-1088), der ab 1048 für den Bau der Kaiserpfalz in Goslar verantwortlich gewesen sein soll und von dem wohl auch der Entwurf der St. Mauritius-Kirche in Hildesheim stammt, ist mehr durch Legenden als durch verifizierbare Dokumente belegt. Ab dem Spätmittelalter treten Kathedralbaumeister wie Erwin von Steinbach (um 1244-1318), Peter Parler (um 1330-1399) oder Jörg von Halsbach (um 1410-1488) namentlich in Erscheinung, für die aber weder Lebensdaten noch Werdegänge eindeutig überliefert sind. Plausible Generationskonstellationen lassen sich daher noch nicht erkennen. Auch in der frühen Neuzeit bleibt die Informationsgrundlage bruchstückhaft, wenngleich einige Architekten wie Heinrich Schickhardt (1558-1635) oder Elias Holl (1573-1646) schon überregionale Bekanntheit erlangen. Im heutigen Niedersachsen wird das bauliche Erscheinungsbild der Renaissance unter anderem geprägt von Baumeistern wie Michael Clare (um 1490-1565), von dem das Gifhorner Schloss stammt, Jörg Unkair (vor 1500-1553), der das Stadthagener Schloss entwarf, dem herzoglichen Baudirektor in Wolfenbüttel Paul Francke (um 1537-1615), Architekt unter anderem des Helmstedter Juleums, oder Georg Crossmann (um 1550-1612), der maßgeblich am Bau des Rathauses von Hann. Münden beteiligt gewesen ist.
Architektengenerationen im 17. Jahrhundert
Noch bis in das 17. Jahrhundert hinein lassen sich kaum klar abgrenzbare Architektengenerationen ausmachen. Eine Generation bedeutender Barock-Architekten scheint sich aber rund um das Geburtsjahr 1660 konstituieren, zu denen neben Andreas Schlüter (1659-1714) oder Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736) auch der Wolfenbütteler Architekt Hermann Korb (1656-1735) gehört. Von ihm stammt mit der Trinitatiskirche eine der wichtigsten lutherischen Barockkirchen in Deutschland. Für den Spätbarock des frühen 18. Jahrhunderts wurde eine Generation in den 1680er Jahren geborener Baukünstler prägend, der namhafte Architekten wie George Werner (1682-1758), Dominikus Zimmermann (1685-1766) oder Balthasar Neumann (1687-1753) angehören. An der Wende zum 18. Jahrhundert lässt sich eine weitere Generation ausmachen, die in der Architekturgeschichte vor allem mit dem Rokoko verbunden wird. Neben Architekten wie Johann Conrad Schlaun (1695-1773) oder Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (1699-1753) ist der Kurhannöversche Landbaumeister Otto Heinrich von Bonn (1703-1785), Architekt unter anderem der St. Nicolai-Kirche in Gifhorn, ein charakteristischer Angehöriger dieser Generation.
Architektengenerationen im 18. Jahrhundert
Im 18. Jahrhundert zeichnet sich dann bereits ein recht klares Bild verschiedener Generationslagen ab. Den 1720er und frühen 1730er Jahren entspringt eine Generation, die am Übergang vom Barock zum Klassizismus steht. Ihr gehören unter anderem Simon Louis du Ry (1726-1799) oder Carl Gotthard Langhans (1732-1808) an, ebenso wie der Braunschweiger Hofbaumeister Carl Christoph Fleischer (1727-1787), der durch den Entwurf für das Schloss Richmond in Braunschweig Bekanntheit erlangt hat. Eine weitere Architektengeneration lässt sich rund um die 1750er Jahre identifizieren, für die neben Christian Frederik Hansen (1756-1845) oder Johann August Arens (1757-1806), auch der Braunschweiger Architekt Peter Joseph Krahe (1758-1840) exemplarisch ist. Ihre Entwürfe, wie Krahes Villa Salve Hospes in Braunschweig, weisen vielfach Einflüsse der zeitgenössischen Revolutionsarchitektur auf. Ihnen nachfolgend lässt sich in den späten 1760er Jahren eine weitere Architektengeneration ausmachen, die stilbildend für einen strengen Klassizismus wirkt. Ihr gehören Architekten wie Friedrich Weinbrenner (1766-1826), Axel Bundsen (1768-1832) oder der Hannoversche Oberlandbaumeister Carl Friedrich Wilhelm Mithoff (1766-1852), von dem etliche Kirchenbauten wie die St. Dionysius-Kirche in Fallingbostel stammen, an. Schließlich zeichnet sich in den 1780er Jahren eine Architektengeneration ab, der Karl Friedrich Schinkel (1781-1841), Leo von Klenze (1784-1864) oder Emanuel Bruno Quaet-Faslem (1785-1851) in Nienburg an der Weser zuzurechnen sind. Die Bauten dieser Generation, wie etwa das Haus Quaet-Faslem, markieren im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts den Höhe- und Endpunkt des Klassizismus.
Architektengenerationen im 19. Jahrhundert
Im 19. Jahrhundert verdichten sich die Generationslagen erkennbar. Um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert werden Architekten wie Heinrich Hübsch (1795-1863), Gottfried Semper (1803-1879) oder der Hannoversche Baubeamte Ernst Ebeling (1804-1851) geboren. Diese Generation entwickelt sowohl theoretische Grundlagen als auch konkrete Werke, wie Ebelings Landschaftliches Ständehaus in Hannover, die sich vom starr gewordenen Korsett des Klassizismus lösen. Die nachfolgende, in den 1810er Jahren geborene Architektengeneration wirkt in hohem Maße stilprägend für die Epoche des Historismus. Neben Persönlichkeiten wie Friedrich Bürklein (1813-1872) oder Christian von Leins (1814-1892) kann wohl Conrad Wilhelm Hase (1818-1902) als bedeutendster Vertreter dieser Generation gelten. Nicht nur durch seine Bauten wie die Christuskirche in Hannover, sondern auch durch die Lehrtätigkeit an der dortigen Polytechnischen Schule, die als Hannoversche Schule Renommee erlangt, wirkt er weit über die Landesgrenzen hinaus. Es folgt ab Ende der 1820er bis weit in die 1830er Jahre hinein eine Architektengeneration, die einen strengen Historismus vertreten. Dabei folgen Architekten wie Hermann Blankenstein (1829-1910), Martin Haller (1835-1925) oder der Braunschweiger Hochschullehrer Constantin Uhde (1836-1905) meist entweder Vorbildern der Gotik oder der Renaissance, wie sie etwa Uhdes Hauptgebäude der Polytechnischen Schule in Braunschweig zeigt. In den 1840er Jahren kommt eine neue Generation von Architekten zur Welt, die das Bauschaffen des 1871 gegründeten Deutschen Kaiserreichs maßgeblich beherrscht. Ihr gehört, neben Architekten wie Carl Schäfer (1844-1908) oder Gabriel von Seidl (1848-1913), auch der Hildesheimer Stadtbaumeister Gustav Schwartz (1847-1910) an, der mit seinen Kommunalbauten wie der Baugewerkschule das Stadtbild in der Blütephase des Kaiserreichs prägt. Eine weitere Generation, die um die Wende zum 20. Jahrhundert den architektonischen Diskurs dominiert, wird rund um das Jahr 1860 geboren. Mit fantasievollen Entwürfen in eklektischen Bauformen prägen Architekten wie Bruno Schmitz (1858-1916), Martin Dülfer (1859-1942) oder der Goslarer Architekt Heinrich Ehelolf (1859-1940), der in seiner Villa Alberti Motive unterschiedlicher Epochen vermengt, das Erscheinungsbild der Belle Époque. Nur eine Generation später schlagen die um 1870 geborenen Architekten dann neue Wege ein und initiieren eine tiefgreifende Reform des Bauschaffens, die im 1907 gegründeten Deutschen Werkbund ihr Forum findet. Im Schaffen von Architekten wie Peter Behrens (1868-1940), Fritz Schumacher (1869-1947) oder dem Osnabrücker Stadtbaurat Friedrich Lehmann (1869-1961) schlägt sich, neben einer demonstrativen Abkehr vom Historismus, auch die neuartige Disziplin des modernen Städtebaus nieder. Mit einem Werk, das sich sowohl vor als auch nach dem Ersten Weltkrieg entfaltet, wie Lehmanns Osnabrücker Stadtkrankenhaus von 1928, spannt diese Generation eine Brücke in die Moderne der Weimarer Republik. Für diese wird schließlich die letzte noch dem 19. Jahrhundert entstammende Architektengeneration, die in den 1880er Jahren zur Welt kommt, tonangebend. Architekten wie Ernst May (1886-1970), Erich Mendelsohn (1887-1953) oder der in Celle ansässige Otto Haesler (1880-1962) bilden nach dem Ende des Ersten Weltkriegs mit Bauten wie der Altstädter Schule die Speerspitze des Neuen Bauens, das landläufig auch mit dem Begriff Bauhaus-Stil assoziiert wird.
Architektengenerationen im 20. Jahrhundert
Die erste dem 20. Jahrhundert entstammende Architektengeneration wird in den Jahren zwischen der Jahrhundertwende und dem Ersten Weltkrieg geboren. Architekten wie Egon Eiermann (1904-1970), Sep Ruf (1908-1982) oder der Braunschweiger Friedrich Wilhelm Kraemer (1907-1990) dominieren nach dem Zweiten Weltkrieg mit Bauten wie dem Kaufhaus Flebbe die Architektur des Wiederaufbaus. Ihre Prägungen reichen aber noch in die Moderne der Weimarer Republik zurück. Die von Kraemer und seinen Generationskollegen Dieter Oesterlen (1911-1994) und Walter Henn (1912-2006) begründete Braunschweiger Schule entwickelt sich zu einer der einflussreichsten Architekturschulen der Nachkriegszeit. Von ihr wird eine nachfolgende Generation mit Architekten wie Peter Hübotter (1928-2002) oder Bert Ledeboer (1927-2021) geprägt, die ebenso wie Günter Behnisch (1922-2010) oder Oswald Mathias Ungers (1926-2007) durch den Zweiten Weltkrieg bedingt ihre Ausbildung erst nach 1945 erhalten. Mit Bauten wie der St. Michael-Kirche in Nienburg treten sie noch in den 1950er Jahren in die Fußstapfen ihrer Lehrer. Die nachfolgende, ab den frühen 1930er bis in die frühen 1940er Jahre geborene Generation mit Architekten wie Josef Paul Kleihues (1933-2004), Jochem Jourdan (*1937) oder den drei Partnern der Hannoveraner Sozietät Dieter Bahlo (1938-2015), Jörn Köhnke (*1940) und Klaus Stosberg (*1938), studiert nur wenig später. Mit ihren ab den 1960er Jahren entstandenen Bauten wie dem Reihenwohnhaus Bahlo, Köhnke, Stosberg setzt diese Generation aber bereits wieder neue Akzente, und zählt zu den Pionieren der Postmoderne. Um noch jüngere Architektengenerationen und ihre spezifischen Eigenheiten identifizieren zu können, fehlt heute noch ein ausreichender geschichtlicher Abstand. Aber in den 1950er Jahren lässt sich wohl eine neue Generation verorten, der Architekten wie Hadi Teherani (*1954), Volker Staab (*1957) oder Christoph Ingenhoven (*1960) angehören. Ihnen nachfolgend zeichnet sich in den späten 1960er Jahren eine weitere Generation mit Architektinnen wie Almut Grüntuch-Ernst (*1966), Architekten wie Florian Nagler (*1967) oder Axel Nieberg (*1968) in Hannover ab. Diese Beobachtungen mögen illustrieren, dass die geschichtlichen Entwicklungen beständig weitergehen, und auch unser heutiges Bauschaffen in einigen Jahrzehnten Gegenstand architekturgeschichtlicher Betrachtungen sein wird.
Zum Weiterlesen:
Werner Durth: Deutsche Architekten. Biographische Verflechtungen 1900 - 1970, Braunschweig 1986
Hans Jaeger: Generationen in der Geschichte. Überlegungen zu einer umstrittenen Konzeption, in: Geschichte und Gesellschaft 4/1977, S. 429-452
Ulrike Jureit: Generationenforschung. Göttingen, 2006
Karl Mannheim: Das Problem der Generationen, in: Kölner Vierteljahreshefte für Soziologie 2-3/1928, S. 157-184; S. 309-330
Wilhelm Pinder: Das Problem der Generation in der Kunstgeschichte Europas. Berlin, 1926
Benjamin Ziemann: Generationen im 20. und 21. Jahrhundert. Zur Kritik eines problembeladenen Begriffs, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 52-53/2020, S. 4-9
Einzelne Architektengenerationen im Denkmalatlas Niedersachsen:
Die 1750er Generation
Die 1810er Generation
Die 1880er Generation





















