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Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2416635850855 7.9548287722084
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Beschreibung: Im Norden der Gemarkung liegt der Bahnhof Hasbergen am Kreuzungspunkt der Eisenbahnstrecken Osnabrück-Münster und Hasbergen-Georgsmarienhütte. Er besteht aus einem Empfangsgebäude I, welches 1870 an der Strecke Osnabrück-Münster errichtet wurde, sowie aus einem südöstlich davon gelegenem Empfangsgebäude II, welches zeitgleich mit Nebengebäude für die Aufnahme des Aborts und eines Stalls, an der Strecke Hasbergen-Georgsmarienhütte, erbaut wurde. Zur Anlage gehört weiterhin eine Pumpstation, welche heute durch die Schulstraße vom übrigen Ensemble isoliert ist.
Gemarkung: Hasbergen
Denkmalbegründung: Der Bahnhof von Hasbergen liegt, wie die gesamte Gemarkung Hasbergen, südwestlich von Osnabrück. Die Gemarkungsgrenze ist im Westen und Süden identisch mit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Topographisch zeichnet sich Hasbergen vor allem durch Feld- und Weideland aus, südöstlich durch ein großes Waldgebiet. Im nördlichen Bereich kreuzen mehrere Eisenbahnlinien und die Hauptstraße nach Münster von Nordost nach Südwest. Hier sind auch die größten Veränderungen in der Siedlungsstruktur zu erkennen. Diese hat sich vor allem im 19. Jahrhundert durch die Ansiedlung der Bergleute am Roten Berg, die Eröffnung von zwei Eisenbahnstrecken und Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Siedlung für die Arbeiter und Angestellten der Eisenbahn verändert. Mit der Eröffnung der Bahnstrecke von Osnabrück Richtung Münster durch die Cöln-Mindener-Eisenbahngesellschaft erhielt Hasbergen 1870 Anschluss an das überregionale Eisenbahnnetz der Reichsbahn. Hierfür wurde unmittelbar nördlich der von Ost nach West verlaufenden Bahnlinie ein Empfangsgebäude errichtet. Zeitgleich wurde durch die Cöln-Mindener Eisenbahngesellschaft und den Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein südwestlich ein zweiter, privater Bahnhof mit Empfangsgebäude und Nebengebäuden errichtet. Dieser Bahnhof wurde von Beginn an für vorwiegend den Güterverkehr - mit Anschluss an die Hüggelbahn und die Perm-Bahn für den Transport von Eisenerzen und Kohlen von Hasbergen und der Zeche Perm in Ibbenbürgen (Nordrhein-Westfalen) zur Verarbeitung nach Georgsmarienhütte, in das 1856 durch den Hüttenverein gegründete Stahlwerk - genutzt. Mitarbeiter des Werkes wurden auch transportiert. Der Zugang der nur wenige Jahre zuvor gegründeten Georgs-Marien-Hütte zum - seinerzeit der Straße weit überlegenen - reichsweiten Eisenbahnnetz war ein wesentlicher Faktor für deren wirtschaftlichen Erfolg - und damit letztlich für die Industrialisierung des bis dahin fast rein landwirtschaftlich genutzten Raumes südlich von Osnabrück mit allen ihren Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Siedlung. Für den Landkreis Osnabrück einzigartig ist die zeitgleiche Anlage von zwei Schwerpunkten im Bahnhof in unmittelbarer Nähe zueinander, die sich erst durch die entsprechenden Besitzverhältnisse, den verkehrsgeschichtlich fortschrittlichen Überlegungen der Trennung von Personen- und Güterverkehr und durch die wirtschaftsgeschichtlichen Aspekte - der Beförderung von Personen einerseits und des Transports von Rohstoffen und Waren in das nahegelegene Stahlwerk in Georgsmarienhütte andererseits - erschließt. Baulich wird die Verbindung zum Stahlwerk in Georgsmarienhütte zudem durch den Einsatz des Hüttensteins als Baumaterial bei der Errichtung der Gebäude der Bahnstrecke Hasbergen-Georgsmarienhütte greifbar. Der Bahnhof in Hasbergen ist daher in der Ausprägung der Bauaufgabe einzigartig. Ihm kommt mit seinen sich räumlich aufeinander beziehenden und überdurchschnittlich authentisch erhaltenen Bestandteilen nicht nur eine ortsspezifisch-konkrete, sondern auch eine exemplarisch-typische Bedeutung zu. An seiner Erhaltung besteht aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Orts-, Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte und aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung mit seinem prägendem Einfluss auf das Straßenbild sowie der einzelnen Bestandteile auf das räumliche Gefüge der Anlage, ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.226320920516 7.92747115993743
Gemarkung: Hasbergen
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2393843984077 7.95437416253641
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2379772479701 7.9667621241351
Denkmalbegründung: Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Wulfskotten liegt im Nordosten von Hasbergen und wurde um 1900 errichtet. Er ist in Hasbergen neben den Empfangsgebäuden der Bahnlinien Osnabrück-Münster und Hasbergen-Georgsmarienhütte das dritte Empfangsgebäude und steht auch in engen Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Region durch den Erzbergbau. Der Bahnhof Wulfkotten bildet den Anschluss der sogenannten Perm-Bahn an die Hüggelbahn. Die Perm-Bahn verband den Permer Stollen der Zeche Perm, einem Erzbergwerk bei Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen), mit der Bahnstrecke Hasbergen-Georgsmarienhütte, um die Erze des Stollens kostengünstig ins Stahlwerk nach Georgsmarienhütte zu transportieren. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Perm-Bahn, wie auch die Hüggelbahn - auch Hüttenbahn genannt -, vom Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein (GMV) betrieben wurde. An der Erhaltung des Empfangsgebäudes besteht daher aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte sowie aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung mit prägendem Einfluss auf das Straßenbild, ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2414236816173 7.95567506890534
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Beschreibung: Schräng gegenüber, südwestlich des Empfangsgebäudes I gelegenes ein- bis zweigeschossiges Empfangsgebäude der Bahnstrecke Hasbergen-Georgsmarienhütte, Massivbau aus Hüttensteinen (Giebel verputzt), mit zweigeschossigem Mitteltrakt, ein- bis anderthalbgeschossigen Seitentrakten, Geschoßgesims, Rundbogenfenster mit gestuften Gewänden, Satteldächer, errichtet um 1870/75.
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2418280990158 7.95340797523391
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2435847672842 7.95466152492056
Denkmalbegründung: Ganz im Norden von Hasbergen liegt die Christuskirche, vor deren Haupteingang das Gefallenendenkmal steht. Es wurde hier wohl um 1920 aufgestellt und soll den Gefallenen Bürgern von Hasbergen gedenken. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg waren es vor allem Gemeinden und Kirchengemeinden, die den Opfern des Krieges ein Denkmal stifteten, weshalb diese häufig in der Nähe von Kirchen aufgestellt wurden. Bis 1933 zeigten diese Denkmale vor allem - neben der Liste der Namen der Gefallenen - christliche Symoble und Elemente wie Eichenlaub, Stahlhelm und Eisernes Kreuz. Nationale Symbole wurden erst nach 1933 übernommen. Demnach zeigt sich das Gefallenendenkmal in Hasbergen als zeittypisch und in seiner Ausführung beispielhalft. An der Erhaltung des Objektes besteht zudem aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Ortsgeschichte und die politische Geschichte, aufgrund seiner künstlerlischen Bedeutung wegen der nicht alltäglichen künstlerischen Gestaltwerte und aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung als Elemente mit prägendem Einfluss auf das Gefüge des Platzes vor der Kirche, ein öffentliches Interesse. Dieses begründet sich vor allem in dem erheblichen Erinnerungs- und Symbolwert des Objektes.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.229919230181 7.93982099143677
Gemarkung: Hasbergen
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.229420631321 7.93918271197834
Gemarkung: Hasbergen
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2297458873107 7.93960337489417
Gemarkung: Hasbergen
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2300145872127 7.94038208069182
Gemarkung: Hasbergen
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2296715168049 7.93951257094277
Gemarkung: Hasbergen
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2494493733122 7.92515657737135
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2257380066192 7.94545852803931
Denkmalbegründung: Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude liegt im Süden von Hasbergen. Die Gemarkung Hasbergen erstreckt sich südwestlich von Osnabrück. Ihre Grenze ist im Westen und Süden identisch mit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Topographisch zeichnet sich Hasbergen vor allem durch Feld- und Weideland aus, südöstlich durch ein großes Waldgebiet. Im nördlichen Bereich kreuzen mehrere Eisenbahnlinien und die Hauptstraße nach Münster von Nordost nach Südwest. Hier sind auch die größten Veränderungen in der Siedlungsstruktur zu erkennen. Diese hat sich vor allem im 19. Jahrhundert durch die Ansiedlung der Bergleute nördlich des Roten Bergs und Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Siedlung für die Arbeiter und Angestellten der Eisenbahn verändert. Lediglich der westliche Bereich der Gemarkung blieb von Neusiedlung unberührt, wodurch sich hier die alte Bausubstanz erhalten hat - wie in den anderen Gemarkungen jedoch vorwiegend nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen oder fragmentarisch aufgrund von Veränderungen, Umbauten oder Renovierungen. Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude liegt am Rand dieses Bereiches, der von Neubebauung nahezu freigeblieben ist. Seine siedlungsgeschichtliche Bedeutung wird noch durch die erhaltene Bausubstanz gesteigert: das Kerngerüst des Gebäudes geht noch in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, die Veränderungen in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Bei dem Gebäude handelt es sich somit wohl um eines der ältestes, erhaltenen, ländlichen Gebäude in der Gemarkung. Als ehemaliges Heuerhaus gehörte es zum Hof Schröder, der weiter westlich liegt. Die sogenannten Heuerleute waren Landarbeiter, häufig auch Söhne des Bauern, die den Geschwistern das Hoferbe überlassen mussten. Sie bekamen gegen Abgaben und Arbeitsleistung für den Bauern neben einem Wohnsitz auch ein Stück Land zur Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt. Das sogenannte Heuerlingswesen entwickelte sich im 17. Jahrhundert und fand nach dem Zweiten Weltkrieg - in den 1960er Jahren - sein Ende. In der Ausprägung der Bauaufgabe und -form beispielhaft, besteht an der Erhaltung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes daher aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung wegen des prägenden Einflusses auf das Straßenbild ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2360624135258 7.98326823661168
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Ohrbeck liegt im Südosten der Gemeinde Hasbergen und grenzt nordöstlich direkt an die Stadt Osnabrück. Landschaftlich ist Ohrbeck sehr abwechslungsreich: das sehr flache Gebiet im Norden wird heute überwiegend als Wiesen- und Weideland genutzt, während der mittlere Bereich gen Süden größtenteils von Ackerland und einzelnen Waldgebieten dominiert wird. Abgeschlossen wird die Gemarkung nach Süden durch die Hüggelberge. Verkehrstechnisch verlaufen sowohl die Hauptstraße als auch die Eisenbahnlinien – darunter die Hüggelbahn – inmitten von Ohrbeck von Nordwest nach Südost, mittels derer die ehemaligen Bergwerke angefahren wurden. Von der Hauptstraße aus bilden zahlreiche Abzweigungen ein großes Wegenetz. Ein größeres, geschlossenes Siedlungsgebiet liegt nördlich der Bahnlinien, im Norden von Ohrbeck. Ansonsten zeigen sich die Ansiedlungen stark zerstreut. Im Süden ist eine Bebauung nahezu vollständig ausgeblieben. Wie in den anderen Gemarkungen der Gemeinde Hasbergen ist die historische Substanz in Ohrbeck nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen belegbar und vorwiegend durch zahlreiche Um- und Neubauten stark verändert. Das Heuerhaus von Hof Brockmann ist das einzige authentische Dokument, welches sich im größeren Siedlungsgebiet im Norden von Ohrbeck erhalten hat und versucht hier die alte Strreusiedlung der Gemarkung noch zu vermitteln. Hieraus begründet sich die siedlungsgeschichtliche Bedeutung für das Objekt. Trotz - und auch wegen - der Veränderungen des Gebäudes und der Translozierung ist das Heuerhaus ein wichtiger Vertreter der Baugeschichte. Fachwerkgebäude waren aufgrund ihrer Skelettbaukonstruktion und des verwendeten Abbunds darauf ausgelegt auch versetzt, an anderer Stelle wieder aufgebaut und sogar weitergebaut zu werden. Eine Translozierung ist daher nichts ungewöhnliches. Auch die Verwendung älterer Teile ist nicht selten, da Holz vor allem Anfang des 18. Jahrhunderts selten und teuer war. So geben die wiederverwendeten Hölzer und Verbindungen auch Aufschluss auf alte Baukonstruktionen, die heute in der Gemeinde nicht erhalten sind. Neben der bautypologischen Bedeutung können am Heuerhaus auch wichtige Aspekte der Sozialgeschichte im Zusammenhang mit dem sogenannten Heuerlingswesen beleuchtet werden. Die sogenannten Heuerleute waren Landarbeiter, häufig auch Söhne des Bauern, die den Geschwistern das Hoferbe überlassen mussten. Sie bekamen gegen Abgaben und Arbeitsleistung für den Bauern neben einem Wohnsitz auch ein Stück Land zur Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt. Das sogenannte Heuerlingswesen entwickelte sich im 17. Jahrhundert und fand nach dem Zweiten Weltkrieg - in den 1960er Jahren - sein Ende. In der Ausprägung der Bauaufgabe und -form bespielhaft, besteht an der Erhaltung des Heuerhauses aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Bau-, Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2486054644742 7.92883502345746
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2274961501706 7.97997449234012
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Ohrbeck liegt im Südosten der Gemeinde Hasbergen und grenzt nordöstlich direkt an die Stadt Osnabrück. Landschaftlich ist Ohrbeck sehr abwechslungsreich: das sehr flache Gebiet im Norden wird heute überwiegend als Wiesen- und Weideland genutzt, während der mittlere Bereich gen Süden größtenteils von Ackerland und einzelnen Waldgebieten dominiert wird. Abgeschlossen wird die Gemarkung nach Süden durch die Hüggelberge. Verkehrstechnisch verlaufen sowohl die Hauptstraße als auch die Eisenbahnlinien – darunter die Hüggelbahn – inmitten von Ohrbeck von Nordwest nach Südost, mittels derer die ehemaligen Bergwerke angefahren wurden. Von der Hauptstraße aus bilden zahlreiche Abzweigungen ein großes Wegenetz. Ein größeres, geschlossenes Siedlungsgebiet liegt nördlich der Bahnlinien, im Norden von Ohrbeck. Ansonsten zeigen sich die Ansiedlungen stark zerstreut. Im Süden ist eine Bebauung nahezu vollständig ausgeblieben. Wie in den anderen Gemarkungen der Gemeinde Hasbergen ist die historische Substanz in Ohrbeck nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen belegbar und vorwiegend durch zahlreiche Um- und Neubauten stark verändert. Wichtige ältere Bausubstanz hat sich zwischen den Bahnlinien erhalten - hierzu gehört auch die Hofanlage Lührmann. Sie ist zum einen wichtiges Zeugnis einer alten Siedlungsstruktur und beherbergt zum anderen authentische, historische Dokumente, von denen es in der Gemarkung nur noch wenige gibt. Zugleich ist die Hofanlage ein typischer Vertreter einer gewachsenen Anlage, die in der Zeit zwischen 1839 und 1908 sukzessive - je nach wirtschaftlichen Anforderungen und Bedarf an wichtigen landwirtschaftlichen Nebengebäuden - mit massiven Baumaterialien errichtet wurde. Der typische Zuschnitt der Hofanlage als ursprüngliche Kleinsteinheiten ländlicher Siedlungen - eine konzentrierte Anordnung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes und anschließender Nebengebäude um einen Wirtschaftshof - ist hier charakteristisch ausgeprägt. Der wichtige baufunktionale Zusammenhang aller Teilbauten macht ihre sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung sichtbar. Die kulturraumformende Qualität der Anlage wird zudem durch die erhaltene Einfriedung und den überkommenen Baumbestand gesteigert. An der Erhaltung der Hofanlage Lührmann besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und aufgrund der städtebaulichen Bedeutung der einzelnen Bestandteile mit prägendem Einfluss auf das räumliche Gefüge des Hofes, ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2606487615788 7.92906597967848
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.230631292053 7.97705659870112
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Ohrbeck liegt im Südosten der Gemeinde Hasbergen und grenzt nordöstlich direkt an die Stadt Osnabrück. Landschaftlich ist Ohrbeck sehr abwechslungsreich: das sehr flache Gebiet im Norden wird heute überwiegend als Wiesen- und Weideland genutzt, während der mittlere Bereich gen Süden größtenteils von Ackerland und einzelnen Waldgebieten dominiert wird. Abgeschlossen wird die Gemarkung nach Süden durch die Hüggelberge. Verkehrstechnisch verlaufen sowohl die Hauptstraße als auch die Eisenbahnlinien – darunter die Hüggelbahn – inmitten von Ohrbeck von Nordwest nach Südost, mittels derer die ehemaligen Bergwerke angefahren wurden. Von der Hauptstraße aus bilden zahlreiche Abzweigungen ein großes Wegenetz. Ein größeres, geschlossenes Siedlungsgebiet liegt nördlich der Bahnlinien, im Norden von Ohrbeck. Ansonsten zeigen sich die Ansiedlungen stark zerstreut. Im Süden ist eine Bebauung nahezu vollständig ausgeblieben. Wie in den anderen Gemarkungen der Gemeinde Hasbergen ist die historische Substanz in Ohrbeck nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen belegbar und vorwiegend durch zahlreiche Um- und Neubauten stark verändert. Wichtige ältere Bausubstanz hat sich zwischen den Bahnlinien erhalten - hierzu gehört auch die Hofanlage To Bühren. Sie ist zum einen wichtiges Zeugnis einer alten Siedlungsstruktur und beherbergt zum anderen authentische, historische Dokumente, von denen es in der Gemarkung nur noch wenige gibt. Der typische Zuschnitt der Hofanlage als ursprüngliche Kleinsteinheiten ländlicher Siedlungen - eine konzentrierte Anordnung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes und anschließender Nebengebäude um einen Wirtschaftshof - ist hier charakteristisch ausgeprägt. Der wichtige baufunktionale Zusammenhang aller Teilbauten macht ihre sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung sichtbar. Die kulturraumformende Qualität der Anlage wird zudem durch die erhaltene Einfriedung und den überkommenen Baumbestand gesteigert. Besonders bemerkenswert ist die einheitliche Wirkung der Hofanlage, die vor allem durch die Materialwahl und Oberflächengestaltung der Gebäude bis hin zur Einfriedung erreicht wird. An der Erhaltung der Hofanlage To Bühren besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, aufgrund ihrer wissenschaftlichen Bedeutung als eine der wenigen, nahezu ungestört überlieferten Hofanlagen, der ein hoher Aussage- und Zeugniswert zukommt, und aufgrund der städtebaulichen Bedeutung der einzelnen Bestandteile mit prägendem Einfluss auf das räumliche Gefüge des Hofes, ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2393568754585 7.95512291630405
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Hasbergen liegt südwestlich von Osnabrück. Ihre Grenze ist im Westen und Süden identisch mit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Topographisch zeichnet sich Hasbergen vor allem durch Feld- und Weideland aus, südöstlich durch ein großes Waldgebiet. Im nördlichen Bereich kreuzen mehrere Eisenbahnlinien und die Hauptstraße nach Münster von Nordost nach Südwest. Hier sind auch die größten Veränderungen in der Siedlungsstruktur zu erkennen. Diese hat sich vor allem im 19. Jahrhundert durch die Ansiedlung der Bergleute am Roten Berg und Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Siedlung für die Arbeiter und Angestellten der Eisenbahn verändert. Lediglich der westliche Bereich der Gemarkung blieb von Neusiedlung unberührt, wodurch sich hier die alte Bausubstanz erhalten hat - wie in den anderen Gemarkungen meist nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen oder fragmentarisch aufgrund von Veränderungen, Umbauten oder Renovierungen. In den neuen Siedlungsbereichen ist die zerstreute historische Substanz weitgehend erneuert und nahezu vollständig in der neue Bebauung eingebettet worden. Die Hofanlage Zielles liegt unmittelbar südlich der Bahnlinien. Daher ist er wichtiges Zeugnis einer alten Siedlungsstruktur und beherbergt zugleich authentische, historische Dokumente, von denen es in der Gemarkung nur noch wenige gibt. Der typische Zuschnitt der Hofanlage als ursprüngliche Kleinsteinheiten ländlicher Siedlungen - eine konzentrierte Anordnung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes und anschließender Nebengebäude um einen Wirtschaftshof - ist hier charakteristisch ausgeprägt. Der wichtige baufunktionale Zusammenhang aller Teilbauten macht ihre sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung sichtbar. Die kulturraumformende Qualität der Anlage wird zudem durch die erhaltene Einfriedung und den überkommenen Baumbestand gesteigert. Zwar sind auch hier Veränderungen der bauzeitlichen Substanz durch den Anbau im Wohnbereich des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes und durch die Veränderung der Öffnungen im Speicher zu erkennen. Dennoch besteht an der Erhaltung der Hofanlage Zielles vor allem aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und aufgrund der städtebaulichen Bedeutung der einzelnen Bestandteile mit prägenden Einfluss auf das räumliche Gefüge des Hofes, ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2435237930066 7.95505837442963
Denkmalbegründung: Im Norden von Hasbergen liegt inmitten der Siedlung die Christuskirche. Nach Grundsteinlegung 1899 konnte die Kirche am 1. Advent 1901 eingeweiht werden. Entsprechende Entwürfe für den zeittypischen Bau im neogotischen Stil lieferte Eberhard Hillebrand, ein bekannter Architekt und Stadtbauinspektor von Hannover, der 1840 in Osnabrück geboren wurde und 1924 in Hannover starb. Hillebrand baute zahlreiche Kirchen in Niedersachsen - darunter die Gartenkirche in Hannover - und Thüringen, wie die Thomaskirche in Erfurt. Nach seinem Studium der Baukunst an der Polytechnischen Schule in Hannover war er ab 1863 im Büro von Conrad Wilhelm Hase angestellt und besuchte im Folgenden Lehrveranstaltungen von Georg Gottlieb Ungewitter. Der Einfluss dieser beiden Lehrmeister - zwei der wichtigsten Vertreter des Historismus und vor allem der Neogotik - zeigte sich in der Architektur- und Formensprache seiner Entwürfe und Bauten. Die neogotischen Architekturelemente ließ er in Hasbergen in Hüttenstein ausführen, einem künstlich hergestelltem Mauerstein aus Hüttensand und einem Bindemittel - Kalk oder Zement. Dieses Baumaterial kam aus dem nahegelegenen Stahlwerk in Georgsmarienhütte und ist daher eine regionale Besonderheit - verbaut wurde der Stein beispielsweise auch an der Pumpstation und am Empfangsgebäude des privaten Bahnhofes in Hasbergen. Ursprünglich wurde das Gewölbe der Christuskirche wohl mittels Sinterbims eingezogen. Dieser künstliche, poröse Stein - aufgrund seiner Eigenschaften vorwiegend für Wände und Decken verwendet - musste jedoch bereits in den 1960er saniert werden. Die folgende Instandsetzung 1974 führte zu Veränderungen in den Raumstrukturen, sodass der Innenraum sich heute nicht mehr in seiner bauzeitlichen Gliederung darstellt. In der Ausprägung der Bauaufgabe und -form beispielhaft besteht an der Erhaltung der Kirche jedoch vor allem aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung als Werk des überregional bekannten Architekten Hillebrand, für die Bau- und Kunstgeschichte, für die Siedlungs- und Ortsgeschichte sowie aufgrund ihrer künstlerischen Bedeutung wegen der nicht alltäglichen, künstlerischen Gestaltwerte, die das Objekt aufweist, und aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung mit ihrem prägendem Einfluss auf das Ortsbild - vor allem wegen ihrer Fernwirkung durch den knapp 50 Meter hohen Westturm - ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2273035287326 7.98045614058881
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2413789481103 7.95653736508229
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Beschreibung: Östlich und etwas isoliert vom Empfangsgebäude der Bahnstrecke Hasbergen-Georgsmarienhütte gelegene Pumpstation, turmartiger Massivbau aus Hüttenstein, mit hohem Erdgeschoss und darüber der in den Turm integrierte Wassertank, Satteldach, errichtet um 1870/75 zur Betankung der Dampfloks mit Wasser.
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2227737851054 7.98862695468097
Denkmalbegründung: Im Süden von Ohrbeck erhebt dich der Höhenzug Hüggel. Hier wurde bereits im 12. Jahrhundert Silbererz abgebaut. Über Jahrhunderte wurden am Hüggel Buntmetalle gefördert. Große Bedeutung erfuhr der Bergbau im 19. Jahrhundert, vor allem mit der Gründung der Beckenroder Hütte 1838 in der Gemeinde Hagen und deren Ankauf 1852 durch den Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein. Im Zusammenhang mit dem Ankauf dieses Grubenfeldes, der Abteufung von zahlreichen Stollen und für den Transport der Erze in das südwestlich, in Georgsmarienhütte gelegene Werk wurde 1865 die Hüggelbahn von Hasbergen über Ohrbeck nach Georgmarienhütte gebaut. So hatte man auch Anschluß an die Permbahn, die wiederum Erze aus den Ibbenbürener Erzgruben, die der Hüttenverein ab 1880 sukzessive ankaufte, transportiert. Da sich der Hüttenverein ab 1870 auf den Tiefbau konzentrierte, war eine Schachtanlage zur Wasserhaltung nötig. So wurde 1875/76 der Augustaschacht mit Pumpstation, am Nordrand der Hüggelberge, in Ohrbeck, errichtet. Auch diese Schachtanlage hatte einen Anschluss an die Hüggelbahn. Denn die Schachtanlage hatte nicht nur innerhalb des Förderungsprozesses einen hohen Stellenwert – was heute ihre technikgeschichtliche Bedeutung begründet. Als wichtiger Bestandteil für das Funktionieren und das Florieren des Tiefbaus hatte sie auch Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Bauliche Zeugnisse des Bergbaus im Hüggel finden sich nur wenige. Von der mittelalterlichen Bergwerkstätigkeit zeugen noch die alten Pingen, die stillgelegte Trasse der Hüggelbahn und die Überreste des Augustaschachtes vom Erzbergbau sowie der versandete Silbersee vom Kalkabbau. Somit ist die Schachtanlage des Augustaschachtes eines der letzten Dokumente des Bergabbaus im Hüggel. Durch die Einrichtung des Gefangenenlagers für französische Kriegsgefangene ab 1939 und durch die Nutzung des Schacht- und Kauengebäudes als Arbeitserziehungslager 1944/45 wurde der Augustaschacht auch Zeugnis schwerer Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus. Mittels der unmittelbar an der Schachtanlage vorbeiführenden Bahnstrecke wurden die Kriegsgefangenen für ihren Arbeitseinsatz ins Hüttenwerk nach Georgsmarienhütte gebracht. Einen Bahnhof gab es hier jedoch nicht. Mit der Aufarbeitung dieses Kapitels in der Geschichte seit Anfang der 1990er Jahre und mit der Einrichtung einer Gedenkstätte 2008 wird die Bedeutung dieses Ortes für die politische Geschichte und die Landesgeschichte deutlich. An der Erhaltung der Pumpstation der Schachtanlage Augustaschacht Ohrbeck besteht daher aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung für die Landesgeschichte, die Wirtschafts- und Technikgeschichte sowie die politische Geschichte und aufgrund ihrer wissenschaftlichen Bedeutung für die Forschungsgeschichte ein öffentliches Interesse. Dieses begründet sich auch durch den erheblichen Erinnerungswert, der mit dem Gebäude verbunden ist. Weiterführende Dokumentationen aus der Arbeit des Gedenkstätte Augustaschacht e.V. können in ihren Ergebnissen zu einer Erweiterung des Schutzumfanges führen.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2272590273288 7.98000678862844
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2606510737613 7.92966258607591
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.23055830992 7.97683809436258
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2485684582537 7.92869782886283
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2609610993165 7.92916754100519
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2307920527441 7.97734457125253
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2308795111097 7.97698249596217
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2275300203549 7.97960348487457
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2393895569943 7.9545457947602
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2306518979745 7.97751624912087
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2141607270622 7.99106120025554
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2602075814363 7.929562416103
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2272093964449 7.98026991483724
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2414194002671 7.95530266524209
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Beschreibung: Westlich des Empfangsgebäudes der Bahnstrecke Hasbergen-Georgsmarienhütte gelegener Stall mit Abort, kleiner Massivbau aus Hüttenstein, Satteldach, errichtet um 1870/75.
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2378572253923 7.95324840921595
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Hasbergen liegt südwestlich von Osnabrück. Ihre Grenze ist im Westen und Süden identisch mit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Topographisch zeichnet sich Hasbergen vor allem durch Feld- und Weideland aus, südöstlich durch ein großes Waldgebiet. Im nördlichen Bereich kreuzen mehrere Eisenbahnlinien und die Hauptstraße nach Münster von Nordost nach Südwest. Hier sind auch die größten Veränderungen in der Siedlungsstruktur zu erkennen. Diese hat sich vor allem im 19. Jahrhundert durch die Ansiedlung der Bergleute am Roten Berg und Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Siedlung für die Arbeiter und Angestellten der Eisenbahn verändert. Lediglich der westliche Bereich der Gemarkung blieb von Neusiedlung unberührt, wodurch sich hier die alte Bausubstanz erhalten hat - wie in den anderen Gemarkungen meist nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen oder fragmentarisch aufgrund von Veränderungen, Umbauten oder Renovierungen. In den neuen Siedlungsbereichen ist die zerstreute historische Substanz weitgehend erneuert und nahezu vollständig in der neue Bebauung eingebettet worden. Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude des Hofes Tebbe liegt unmittelbar südlich der Bahnlinien und ist somit eines der letzten authentischen Vertreter dieser Baugattung im nördlichen Bereich von Hasbergen. Hieraus begründet sich die siedlungsgeschichtliche Bedeutung für das Objekt. Veränderungen der bauzeitlichen Substanz sind auch hier durch die Anbauen im Wohnbereich und an der nordöstlichen Traufseite zu erkennen. Dennoch ist das Objekt in der Ausprägung der Bauaufgabe und -form für ein Gebäudes im ländlichen Bereich des ausgehenden 18. Jahrhundert beispielhaft. Ein Merkmal ist der Aufsprung im Kammerfach. Das ist ein Versprung in der Balkenlage, in der Decke zwischen Flett und Kammerfach - in Verbindung mit dem Bedürfnis der Schaffung eines Kornbodens über den Wohnräumen des Kammerfach ab 1730er Jahre entstanden. Diese Konstruktion findet sich bei ländlichen Gebäuden in der zweiten Hälfte des 18. und ersten Hälfte des 19. Jahrhundert häufig. An der Erhaltung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes besteht daher aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs-, Bau- und Wirtschaftsgeschichte und aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung mit seinem prägendem Einfluss auf das Straßenbild ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2305285143164 7.97738282783693
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2259900042561 8.00548119946056
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Ohrbeck liegt im Südosten der Gemeinde Hasbergen und grenzt nordöstlich direkt an die Stadt Osnabrück. Landschaftlich ist Ohrbeck sehr abwechslungsreich: das sehr flache Gebiet im Norden wird heute überwiegend als Wiesen- und Weideland genutzt, während der mittlere Bereich gen Süden größtenteils von Ackerland und einzelnen Waldgebieten dominiert wird. Abgeschlossen wird die Gemarkung nach Süden durch die Hüggelberge. Verkehrstechnisch verlaufen sowohl die Hauptstraße als auch die Eisenbahnlinien – darunter die Hüggelbahn – inmitten von Ohrbeck von Nordwest nach Südost, mittels derer die ehemaligen Bergwerke angefahren wurden. Von der Hauptstraße aus bilden zahlreiche Abzweigungen ein großes Wegenetz. Ein größeres, geschlossenes Siedlungsgebiet liegt nördlich der Bahnlinien, im Norden von Ohrbeck. Ansonsten zeigen sich die Ansiedlungen stark zerstreut. Im Süden ist eine Bebauung nahezu vollständig ausgeblieben. Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude von Hof Poggemann liegt im äußersten Osten von Ohrbeck und ist ein wichtiger Bestandteil in der Geschichte der Streusiedlung. Wie in den anderen Gemarkungen der Gemeinde Hasbergen ist die historische Substanz in Ohrbeck nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen belegbar und vorwiegend durch zahlreiche Um- und Neubauten stark verändert. Veränderungen vor allem im Erscheinungsbild sind auch beim Wohn-/Wirtschaftsgebäude von Hof Poggemann durch die Anbauten an der östlichen Traufseite erkennbar. Dennoch ist das Objekt als Beispiel für ein Gebäude im landlichen Bereich aus der Mitte des 19. Jahrhundert wichtig, da es ein frühes Zeugnis einer baugeschichtlichen Entwicklung in der Region ist: waren bis 1860/70 reine Fachwerkgebäude im niedersächisch-westfälischen Raum vorherrschend, änderte sich das Erscheinungsbild der Hofanlagen im Zusammenhang mit der Industrialisierung - Bruchstein und Ziegelstein gewannen als Baumaterialien an Bedeutung und der Steinbau erhielt Einzug in den ländlichen Baugeschehen. In den Gebäuden mit den massiven Außenwänden blieben die Grundrissstrukturen, wie der bei Niederdeutschen Hallenhäusern übliche Flettdielengrundriss mit Längsaufschluss, weiterhin erhalten. Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude von Hof Poggemann ist ein früher Vertreter dieser Baugattung, bei dessen Errichtung der Ziegelstein bereits 1866 eingesetzt wurde. In der Ausprägung der Bauaufgabe und -form als hallenhausartiges Wohn-Stall-Haus beispielhaft, besteht an der Erhaltung des Objektes aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Bau-, Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2490786586128 7.92890944712084
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2713158222405 7.95891003888103
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
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Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2606182692268 7.92916158271308
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2235424358724 7.98979877586627
Denkmalbegründung: Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude wurde 1831 errichtet und liegt gemeinsam mit weiteren Hofanlagen inmitten der Gemarkung. Die Gemarkung Ohrbeck erstreckt sich im Südosten der Gemeinde Hasbergen und grenzt nordöstlich direkt an die Stadt Osnabrück. Landschaftlich ist Ohrbeck sehr abwechslungsreich: das sehr flache Gebiet im Norden wird heute überwiegend als Wiesen- und Weideland genutzt, während der mittlere Bereich gen Süden größtenteils von Ackerland und einzelnen Waldgebieten dominiert wird. Abgeschlossen wird die Gemarkung nach Süden durch die Hüggelberge. Verkehrstechnisch verlaufen sowohl die Hauptstraße als auch die Eisenbahnlinien – darunter die Hüggelbahn – inmitten von Ohrbeck von Nordwest nach Südost, mittels derer die ehemaligen Bergwerke angefahren wurden. Von der Hauptstraße aus bilden zahlreiche Abzweigungen ein großes Wegenetz. Ein größeres, geschlossenes Siedlungsgebiet liegt nördlich der Bahnlinien, im Norden von Ohrbeck. Ansonsten zeigen sich die Ansiedlungen stark zerstreut. Im Süden ist eine Bebauung nahezu vollständig ausgeblieben. Wie in den anderen Gemarkungen der Gemeinde Hasbergen ist die historische Substanz in Ohrbeck nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen belegbar und vorwiegend durch zahlreiche Um- und Neubauten stark verändert. Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude des Hofes Schirmbeck ist ein wichtiger Bestandteil einer alten, zerstreuten Siedlungsstruktur und eines der älteren Vertreter dieser Baugattung in Ohrbeck. Hieraus begründet sich die siedlungsgeschichtliche Bedeutung für das Objekt. Die Veränderungen der bauzeitlichen Substanz und des ursprünglichen Erscheinungsbildes durch den Ersatz der Fachwerkkonstruktion durch massive Außenwände sind auch hier erkennbar. Dennoch ist das Objekt in der Ausprägung der Bauaufgabe und -form für ein Gebäudes im landlichen Bereich aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert beispielhaft. An der Erhaltung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes als regionaler Gebäudetypus besteht aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2246175402394 7.99132770201917
Denkmalbegründung: Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude wurde 1838 errichtet und liegt inmitten der Gemarkung. Die Gemarkung Ohrbeck erstreckt sich im Südosten der Gemeinde Hasbergen und grenzt nordöstlich direkt an die Stadt Osnabrück. Landschaftlich ist Ohrbeck sehr abwechslungsreich: das sehr flache Gebiet im Norden wird heute überwiegend als Wiesen- und Weideland genutzt, während der mittlere Bereich gen Süden größtenteils von Ackerland und einzelnen Waldgebieten dominiert wird. Abgeschlossen wird die Gemarkung nach Süden durch die Hüggelberge. Verkehrstechnisch verlaufen sowohl die Hauptstraße als auch die Eisenbahnlinien – darunter die Hüggelbahn – inmitten von Ohrbeck von Nordwest nach Südost, mittels derer die ehemaligen Bergwerke angefahren wurden. Von der Hauptstraße aus bilden zahlreiche Abzweigungen ein großes Wegenetz. Ein größeres, geschlossenes Siedlungsgebiet liegt nördlich der Bahnlinien, im Norden von Ohrbeck. Ansonsten zeigen sich die Ansiedlungen stark zerstreut. Im Süden ist eine Bebauung nahezu vollständig ausgeblieben. Wie in den anderen Gemarkungen der Gemeinde Hasbergen ist die historische Substanz in Ohrbeck nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen belegbar und vorwiegend durch zahlreiche Um- und Neubauten stark verändert. Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude des Hofes Völle ist ein wichtiger Bestandteil der alten Siedlungsstruktur und eines der letzten authentischen Vertreter dieser Baugattung in Ohrbeck. Hieraus begründet sich die siedlungsgeschichtliche Bedeutung für das Objekt. Veränderungen der bauzeitlichen Substanz sind auch hier durch die Erweiterung des Kammerfachs und den Anbau an der nördlichen Traufseite zu erkennen. Dennoch ist das Objekt in der Ausprägung der Bauaufgabe und -form für ein Gebäudes im landlichen Bereich aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert beispielhaft. Ein Merkmal ist der Aufsprung im Kammerfach. Das ist ein Versprung in der Balkenlage, in der Decke zwischen Flett und Kammerfach - in Verbindung mit dem Bedürfnis der Schaffung eines Kornbodens über den Wohnräumen des Kammerfach ab 1730er Jahre entstanden. Diese Konstruktion findet sich bei ländlichen Gebäuden in der zweiten Hälfte des 18. bin in die ersten Hälfte des 19. Jahrhundert häufig. An der Erhaltung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes besteht weiterhin aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2260523755426 7.93878760692869
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Hasbergen liegt südwestlich von Osnabrück. Ihre Grenze ist im Westen und Süden identisch mit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Topographisch zeichnet sich Hasbergen vor allem durch Feld- und Weideland aus, südöstlich durch ein großes Waldgebiet. Im nördlichen Bereich kreuzen mehrere Eisenbahnlinien und die Hauptstraße nach Münster von Nordost nach Südwest. Hier sind auch die größten Veränderungen in der Siedlungsstruktur zu erkennen. Diese hat sich vor allem im 19. Jahrhundert durch die Ansiedlung der Bergleute am Roten Berg und Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Siedlung für die Arbeiter und Angestellten der Eisenbahn verändert. Lediglich der westliche Bereich der Gemarkung blieb von Neusiedlung unberührt, wodurch sich hier die alte Bausubstanz erhalten hat - wie in den anderen Gemarkungen meist nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen oder fragmentarisch aufgrund von Veränderungen, Umbauten oder Renovierungen. Das ist auch beim Wohn-/Wirtschaftsgebäude des Hofes Schröder erkennbar. Das Gebäude liegt im südwestlichen Bereich der Gemarkung und ist somit eines der letzten, nahezu authentisch erhaltenen Vertreter dieser Baugattung. Hieraus begründet sich die siedlungsgeschichtliche Bedeutung für das Objekt. Es handelt sich wohl um eines der ältesten Wohn-/Wirtschaftsgebäude in Hasbergen. Die bauzeitlichen Substanz und das Erscheinungsbild des Gebäudes sind jedoch durch die Anbauen im Wohnbereich und an der westlichen Traufseite teils verändert worden. Dennoch ist das Objekt in der Ausprägung der Bauaufgabe und -form für ein Gebäudes im landlichen Bereich des ausgehenden 17. Jahrhundert beispielhaft. Über die zeittypische Konstruktion geben die erhaltenen Ständerreihen sowie deren Verbindungen Aufschluss. Ungewöhnlich gut überliefert sind auch einige Elemente der wandwesten Ausstattung, wie der Kamin, die Türen und teils farbigen Fenster. An der Erhaltung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes besteht daher aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Bau-, Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2275352753838 7.97912988812955
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Ohrbeck liegt im Südosten der Gemeinde Hasbergen und grenzt nordöstlich direkt an die Stadt Osnabrück. Landschaftlich ist Ohrbeck sehr abwechslungsreich: das sehr flache Gebiet im Norden wird heute überwiegend als Wiesen- und Weideland genutzt, während der mittlere Bereich gen Süden größtenteils von Ackerland und einzelnen Waldgebieten dominiert wird. Abgeschlossen wird die Gemarkung nach Süden durch die Hüggelberge. Verkehrstechnisch verlaufen sowohl die Hauptstraße als auch die Eisenbahnlinien – darunter die Hüggelbahn – inmitten von Ohrbeck von Nordwest nach Südost, mittels derer die ehemaligen Bergwerke angefahren wurden. Von der Hauptstraße aus bilden zahlreiche Abzweigungen ein großes Wegenetz. Ein größeres, geschlossenes Siedlungsgebiet liegt nördlich der Bahnlinien, im Norden von Ohrbeck. Ansonsten zeigen sich die Ansiedlungen stark zerstreut. Im Süden ist eine Bebauung nahezu vollständig ausgeblieben. Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude Zum Hüggel 35 liegt an einem Kreuzungspunkt zweier Bauerschaftswege, an denen sich weitere kleine Hofanlagen befinden und stellt ein wichtiges Zeugnis innerhalb der Geschichte der gestreuten Siedlungsstruktur dar. Wie in den anderen Gemarkungen der Gemeinde Hasbergen ist die historische Substanz in Ohrbeck nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen belegbar und vorwiegend durch zahlreiche Um- und Neubauten stark verändert. Wichtige ältere Bausubstanz hat sich zwischen den Bahnlinien erhalten - hierzu gehört auch das Wohn-/Wirtschaftsgebäude Zum Hüggel 35, welches um 1800 errichtet wurde. Trotz der Veränderungen in Substanz und Erscheinungsbild durch den Ersatz des Wirtschaftsgiebels mit massivem Baumaterial, ist das Objekt ein wichtiges Dokument im ländlichen Baugeschehens im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert. In der Ausprägung der Bauaufgabe und -form als typischer Gerüstbau mit Zweiständerkonstruktion ist das Objekt beispielhaft. Ebenso ist das Gitterfachwerk mit Knaggenvorkragung am Giebel zeittypisch. An der Erhaltung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes besteht weiterhin aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2395658186029 7.95726876324958
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Hasbergen liegt südwestlich von Osnabrück. Ihre Grenze ist im Westen und Süden identisch mit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Topographisch zeichnet sich Hasbergen vor allem durch Feld- und Weideland aus, südöstlich durch ein großes Waldgebiet. Im nördlichen Bereich kreuzen mehrere Eisenbahnlinien und die Hauptstraße nach Münster von Nordost nach Südwest. Hier sind auch die größten Veränderungen in der Siedlungsstruktur zu erkennen. Diese hat sich vor allem im 19. Jahrhundert durch die Ansiedlung der Bergleute am Roten Berg und Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Siedlung für die Arbeiter und Angestellten der Eisenbahn verändert. Lediglich der westliche Bereich der Gemarkung blieb von Neusiedlung unberührt, wodurch sich hier die alte Bausubstanz erhalten hat - wie in den anderen Gemarkungen meist nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen oder fragmentarisch aufgrund von Veränderungen, Umbauten oder Renovierungen. In den neuen Siedlungsbereichen ist die zerstreute historische Substanz weitgehend erneuert und nahezu vollständig in der neue Bebauung eingebettet worden. Das Wohn-/Wirtschaftsgebäude in der Schulstraße 4 liegt unmittelbar südlich der Bahnlinien und ist somit eines der letzten authentischen Vertreter dieser Baugattung im nördlichen Bereich von Hasbergen. Hieraus begründet sich die siedlungsgeschichtliche Bedeutung für das Objekt. Veränderungen in der bauzeitlichen Substanz und im Erscheinungsbild sind auch hier u.a. durch die Erweiterung des Wirtschaftsteils, die auch einen Wechsel in der Materialwahl zeigt, zu erkennen. Dennoch ist das Objekt als Beispiel für ein Gebäude im landlichen Bereich aus der Mitte des 19. Jahrhundert wichtig, da es eine frühe Sonderform in der Materialwahl und in der Baukonstruktion ist. Waren bis 1860/70 reine Fachwerkgebäude im niedersächisch-westfälischen Raum vorherrschend, änderte sich das Erscheinungsbild der Hofanlagen im Zusammenhang mit der Industrialisierung - der Bruchstein gewann als Baumaterial an Bedeutung und der Steinbau erhielt Einzug in den ländlichen Bereich. Hinzu kamen Ziegelziersetzungen, wie dies auch am Haupthaus in der Schulstraße 4 erkennbar ist. Baukonstruktiv wurden das Wohnen und das Wirtschaften hier durch die im rechten Winkel zueinander angeordneten, separaten Gebäuderiegel getrennt. Diese waren über Jahrhunderte traditionell in einem Gebäude und unter einem Dach vereint. An der Erhaltung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes besteht daher aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Bau-, Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2275418462067 7.98009361881848
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2393798432083 7.95520032996093
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2322109367574 7.93545395682571
Denkmalbegründung: Die Gemarkung Hasbergen liegt südwestlich von Osnabrück. Ihre Grenze ist im Westen und Süden identisch mit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Topographisch zeichnet sich Hasbergen vor allem durch Feld- und Weideland aus, südöstlich durch ein großes Waldgebiet. Im nördlichen Bereich kreuzen mehrere Eisenbahnlinien und die Hauptstraße nach Münster von Nordost nach Südwest. Hier sind auch die größten Veränderungen in der Siedlungsstruktur zu erkennen. Diese hat sich vor allem im 19. Jahrhundert durch die Ansiedlung der Bergleute am Roten Berg und Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Siedlung für die Arbeiter und Angestellten der Eisenbahn verändert. Lediglich der westliche Bereich der Gemarkung blieb von Neusiedlung unberührt, wodurch sich hier die alte Bausubstanz erhalten hat - wie in den anderen Gemarkungen meist nur noch exemplarisch an einigen wenigen Beispielen oder fragmentarisch aufgrund von Veränderungen, Umbauten oder Renovierungen. Das ist auch teilweise beim Wohn-/Wirtschaftsgebäude des Hofes Bücker erkennbar. Das Gebäude liegt im westlichen Bereich der Gemarkung und ist somit eines der letzten, nahezu authentisch erhaltenen Vertreter dieser Baugattung. Hieraus begründet sich die siedlungsgeschichtliche Bedeutung für das Objekt. Neben dem Wohn-/Wirtschaftsgebäude des Hofes Wiebusch, welches 1696 errichtet wurde, gehört das Hauptgebäude von Hof Bücker aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zur ältesten, profanen Gebäudesubstanz in Hasbergen. Die bauzeitlichen Substanz und das Erscheinungsbild des Gebäudes sind jedoch durch die Veränderungen im Wohnbereich und Kammerfach teils verändert worden. Dennoch ist das Objekt in der Ausprägung der Bauaufgabe und -form für ein Gebäudes im landlichen Bereich aus der Mitte des 18. Jahrhundert beispielhaft. Über die zeittypische Konstruktion geben die erhaltenen Ständerreihen sowie deren Verbindungen Aufschluss. An der Erhaltung des Wohn-/Wirtschaftsgebäudes besteht weiterhin aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2134861590829 7.99224884156493
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2611832376039 7.92941713877516
Gemeinde: Hasbergen
Landkreis: Osnabrück
MD_NLD_POINT: 52.2217918542839 7.92265815696637
Denkmalbegründung: Eines der ältesten Fachwerkgebäude in Hasbergen liegt fernab von stark frequentierten Straßen im südwestlichsten Zipfel von Hasbergen, unmittelbar an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Hier wurde es wohl 1696 errichtet und sollte dem im königlichen Dienst stehenden Beamten als Wohnsitz und Amtsstube dienen. Diesen Beamten entsendete Georg I., Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg - aus dem 1814 das Königreich Hannover hervorgehen sollte - um an der Grenze zu Brandenburg-Preußen - ab 1701 Königreich Preußen - eine Zollstation zu errichten, Waren und Händler zu kontrolieren und entsprechende Abgaben zu kassieren. Baulich zeigen sich im Zweiständerbau zum einen die typischen Grundrissstrukturen mit Flettdielengrundriss mit Feuerstelle und zum anderen handwerklich aufwendig hergestellte, geschwungene, hölzerne Rundbögen, die die einzelnen Räume miteinander verbinden. Diese baukünstlerische Gestaltung ist ein Indiz für ein gehobeneres Wohnen in diesem ländlichen Bereich. Ob auch die Tatsache, dass die Streben im Inneren aus einem Stück gesägt wurden, was einen Mehraufwand bedeutete, auf das enorme Kapital des Königs zurückzuführen ist, kann an dieser Stelle nicht verifiziert werden. Dennoch sind die für die Zeit nicht alltäglichen, handwerklichen Gestaltwerte unübersehbar. Auf die Kontrolle der Papiere und das Eintreiben der Zollgebühren verweißt noch eine Klappe neben der Eingangstür. An der Erhaltung des Zollhauses besteht daher aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Landes-, Bau- und Wirtschaftsgeschichte und aufgrund seiner wissenschaftlichen Bedeutung als authentisch überliefertes Gebäude des ausgehenden 17. Jahrhunderts - und das einzige Zeugnis dieser Baugattung in der Gemeinde - ein öffentliches Interesse.
Gemeinde: Hasbergen
Orts-/Stadtteil/Lage: Hasbergen
Gemarkung: Hasbergen

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