Gutskapelle
- Landkreis
- Lüneburg
- Gemeinde
- Lüneburg, Stadt
- Gemarkung
- Ödeme
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Schnellenberg
- Adresse
- Gut Schnellenberg
- Objekttyp
- Kapelle (Bauwerk)
- Baujahr
- 1674
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- geschichtlich, künstlerisch, städtebaulich
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 30657188
- Objekt-Nr.
- 441
- Fachbereich
- Bau und Kunst
- Beschreibung
- Kleiner rechteckiger Fachwerkbau mit Backsteinausfachung, unter Satteldach in Ziegeldeckung. Der Westgiebel kragt auf Knaggen vor, darüber erhebt sich ein hölzerner, haubengedeckter Dachreiter. An beiden Traufseiten, deren Gefache teilweise eine Backsteinziersetzung besitzen, haben sich Bleiglasfenster mit kleinteiliger Untergliederung erhalten. Im Kern ein Bau des 16. Jahrhunderts, der 1674 (a) erneuert und im 18. Jahrhundert mit einem massiven Anbau nach Osten erweitert wurde. Im Inneren eine Bretterdecke und Ausstattung des 17. Jahrhunderts erhalten. Renoviert 1866.
- Denkmalbegründung
- Die Kapelle des Gutes Schnellenberg wurde 1674 als Teil der Gutsanlage erneuert. Es handelt sich um einen kleinen Fachwerkbau mit Dachreiter und einer für eine Gutskapelle typischen Ausstattung der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Retabel, Kanzel und Gestühl, auch eine spätgotische Figur des Jakobus d. Ä. ist überkommen. Die Erhaltung der Gutskapelle liegt aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als bau- und kunstgeschichtliches Zeugnis, als beispielhaftes Zeugnis einer Gutskapelle des 16./17. Jahrhunderts, in künstlereischer Hinsicht wegen der erhaltenen Innenausstattung sowie aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung als prägendes räumliches Element der Gutsanlage im öffentlichen Interesse.
- Gruppen (ID | Typ | Beschreibung)
- 30598848 | Gutshof (Baukomplex) | Gut Schnellenberg
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- ADABweb
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