Das „Mahnmal Synagoge“ in Göttingen. Ein künstlerisches Zeugnis der Erinnerungskultur

Von Eckart Rüsch und Ulrich Knufinke

1.Einleitung 

Zu den künstlerisch und städtebaulich herausragenden und in seiner raumgreifenden Form frühen Erinnerungsdenkmalen für zerstörte Synagogen zählt das „Mahnmal Synagoge“ auf dem Grundstück der 1938 während der Reichspogromnacht niedergebrannten Göttinger Synagoge. Die 1970 von dem römischen Bildhauer Corrado Cagli entworfene Skulptur- und Raumgestaltung wurde 1973 auf einem dreieckigen Platz eingeweiht und ist seit 2021 auch Kulturdenkmal ꟷ eines der jüngsten in Niedersachsen.



2. Planungs- und Baugeschichte

Vorgeschichte

Die 1869-70 errichtete und 1895 erweiterte Göttinger Synagoge stand am Rand der Altstadt im Maschviertel auf einem großen Grundstück an der Unteren-Masch-Straße, Ecke Obere-Masch-Straße. Sie wurde in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 in den frühen Morgenstunden in Brand gesetzt und damit ein Opfer nationalsozialistischer Zerstörung. Tags darauf folgte die Sprengung der ausgebrannten Ruine und 1939 die Einebnung. Das 1940 enteignete Grundstück wurde 1952 an die Jüdische Gemeinde zurückgegeben, die es an den Deutschen Gewerkschaftsbund verkaufte. Dieser errichtete 1955 am eigentlichen Synagogen-Ort einen zeittypischen Verwaltungsbau (Obere-Masch-Straße 10). Der nördlich vorgelagerte, dreieckige Platz war ehemals Teil des Synagogenensembles und zur Synagogenzeit eine mit wenige Bäumen bestandene Rasen- und Freifläche. In der Nachkriegszeit wurde diese Dreiecksfläche bis zur Errichtung des Mahnmals als öffentlicher Parkplatz genutzt. Einzig eine 1960 am Gewerkschaftshaus angebrachte Bronzetafel erinnerte an den besonderen Ort.


Mahnmal-Geschichte

In Göttingen gab es im März 1970 im Stadtrat eine politische Initiative zur Errichtung eines Mahnmals, wofür der Dreiecksplatz ausersehen wurde. Hauptinitiatoren waren die Publizistin und Ratsherrin Hannah Vogt (1910-1994), gleichzeitig Vorsitzende der örtlichen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, sowie der Ratsherr Arthur Levi (1922-2007), jüdischer Mitbürger und späterer Oberbürgermeister. Bis dahin waren in Göttingen außer einem Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof und der Tafel am Gewerkschaftshaus nur wenige Gedenkzeichen vorhanden, die an die jüdischen Opfer erinnerten, und es existierte, wie man seinerzeit bemängelte, keine würdige Form des öffentlichen Gedenkens. 

Mit dem Mahnmalprojekt beauftragt wurde der Anfang 1970 in Göttingen durch seine Ausstellung „Konzepte einer neuen Kunst“ bekannt gewordene römische Künstler Corrado Cagli (1910-1976). Cagli war jüdischen Glaubens und hatte 1938 vor den italienischen Faschisten nach Amerika fliehen müssen. Er besuchte im Mai 1970 den ausgesuchten Mahnmalort und legte im Herbst 1970 von Rom aus sein Modell vor, das die endgültige Stahlrohrskulptur und die Idee eines begehbaren Raums darunter präsentierte. Ende 1970 und 1972 stellten Franco Muzzi als Caglis Assistent und der römische Architekt Cosimo Gentile den Entwurf in Göttingen vor; das Modell ist im Städtischen Museum Göttingen erhalten. Dann zogen sich die Entwurfsausarbeitung zu einer ausgreifenden Platzgestaltung in vier Varianten sowie die Finanzierungsfragen und schließlich die Ausführung drei Jahre hin. Organisatorisch lag die Federführung bei der Stadt Göttingen, namentlich bei Kulturdezernent Konrad Schilling (1927-2018), die bauliche Umsetzung leitete Stadtbaurat Herbert Wiltenstein (1920-1993). Dabei überliefern die Akten leider nicht, welcher Architekt in der Bauverwaltung die kongenialen Entwürfe des Sockelbaus und der Platzausgestaltung beisteuerte. Den Stahlbau des Mahnmals führte die örtliche Schlosserei Willi Funke aus. 

Am 9. November 1973, 35 Jahre nach Zerstörung der Synagoge, fand die Einweihung des Mahnmals statt ꟷ unter Polizeischutz und auf Einladung der Stadt Göttingen, bei Beteiligung politischer, geistlicher und gesellschaftlicher Prominenz, einschließlich ehemaliger jüdischer Bürger Göttingens. Begleitet wurde das Ereignis von einer Gedenkfeier am Vorabend in der Stadthalle sowie einem mehrtägigen Rahmenprogramm. Gleichzeitig veranstaltete das Städtische Museum vom 14. Oktober bis 9. Dezember 1973 die Ausstellung „700 Jahre Juden in Südniedersachsen ꟷ Geschichte und religiöses Leben“.

3. Beschreibung

Das „Mahnmal Synagoge“ ist ein begehbares Kunstwerk mit raumgreifender Platzgestaltung, das von außen und innen vielfältige Betrachtungs- und Erlebnismöglichkeiten anbietet. In der Mitte des Dreiecksplatzes liegt über einem sechseckigen Stahlbetonunterbau von etwa 15 Metern Durchmesser mit sechs ansteigenden Beeten ein Stahlträgerrost, der sich zum bedeutungsvollen Grundmotiv als Hexagramm und damit dem Davidstern als Symbol des Judentums zusammenschließt. Darauf ruht als Blickfang die zentrale, monumentale Stahlrohrskulptur. Sie ist 5,25 Meter hoch und besteht aus 86 liegenden, gleichseitigen Edelstahlrohr-Dreiecken, die um ihre Mittelachse rotierend aufeinandergeschichtet sind und nach oben hin spitz zulaufend kleiner werden. Jeweils zwei Dreiecke zusammen ergeben abermals Davidsterne, wobei die Aufstapelung in der Seitenansicht an einen Scheiterhaufen erinnert. Zugleich weckt die Drehung der Dreiecksformen um die Mittelachse, zweimal abgesetzt und gegenläufig fortgeführt, Assoziationen an eine brennende Fackel. Genau diese Bedeutungsebene wird durch Lichteffekte unterstützt, tagsüber durch die im blanken Edelstahl blitzende Sonne und nachts inszeniert durch die von Anfang an mitgeplante Ausleuchtung von innen heraus. Das Davidstern-Motiv der in der Stahlskulptur verschränkten Dreiecke lässt sich besonders gut von unten betrachten, wofür man über eine der sechs Treppen zehn Stufen in einen sechseckigen Zentralraum hinabsteigt, dessen Bodenpflaster ebenfalls den Davidstern zeigt. Der Raum unter der Plastik dient als zentraler Gedenkort; seine sechs Wände und die aufsteigenden Treppenwände bestehen aus hellem Sichtbeton und zeigen Abdruckspuren der hölzernen Schalbretter. An der östlichen Seitenwand befindet sich eine zuletzt im Planungsprozess 1973 hinzugekommene Natursteintafel. Deren hebräische und deutsche Inschriften verkünden Unheil, verheißen aber auch Hoffnung und beruhen auf einem Bibelspruch: „BERGE WERDEN WEICHEN / UND HÜGEL WANKEN / ABER MEINE GNADE / WIRD VON DIR NICHT WEICHEN / JESAIA 54, 10“. In Deutsch steht hinzugefügt: „ZUR ERINNERUNG AN DIE 1938 / NIEDERGEBRANNTE SYNAGOGE / UND DEN LEIDENSWEG DER / JÜDISCHEN GEMEINDE / STADT GÖTTINGEN / ENTWURF PROF. CORRADO CAGLI, ROM / EINGEWEIHT AM 9. NOVEMBER 1973“.

Im September 1995 kamen an den übrigen Untergeschoss-Wänden fünf Bronzetafeln hinzu, welche an die 282 Namen (mit Geburtsdaten) der in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten jüdischen Bürger aus Göttingen und Umgebung erinnern. Die einleitende Inschrift lautet: „DIE JÜDISCHEN BÜRGER / DER STADT UND DES KREISES GÖTTINGEN / KINDER, FRAUEN UND MÄNNER / ERMORDET IN DUNKLER ZEIT / 1933 – 1945“. Mit dieser Ergänzung erhielten mehr als zwanzig Jahre nach Einweihung des Mahnmals die Opfer ihre Namen zurück, was im jüdischen Glauben von besonderer Bedeutung ist.

Die Gestaltungsidee der zentralen Skulptur und ihres Sockelbauwerks greift städtebaulich und künstlerisch auf die gesamte Fläche des Dreiecksplatzes aus, der mit farbigen Kunststeinplatten belegt ist. Zum einen verlängern sich die sechs Treppenläufe vom Gedenkraum aus strahlenförmig nach außen in hell abgesetzten Bahnen und zum anderen sind die dazwischen liegenden, polygonalen Bodenfelder als ein flächiges Teppichmuster mit geknickten, hellen und dunklen Streifen gestaltet, die sich aus den Dreieckswinkeln des Davidsterns ableiten und nach außen bis an die umgebenden Bordstein- und Häuserkanten verlaufen. Für die markanten Bodenstreifen kamen verschieden breite Waschbetonplatten mit schwarzer und heller Einfärbung und ebenso schwarzen bzw. hellen Kieselzuschlägen zum Einsatz. Von diesem flächigen Streifenmuster werden auch zwei Baumstandorte umschlossen. An den beiden angrenzenden Straßenseiten bilden niedrige und ebenfalls bauzeitliche Waschbeton-Rundpoller eine Abgrenzung, die zugleich die äußere Begrenzung des Dreiecksplatzes betonen. Die Poller sind teilweise mit Steckzapfen im Boden befestigt, um gelegentliche Zufahrten zu ermöglichen, was allerdings auch zum Zerbrechen einiger Bodenplatten führte.

4. Rezeption

Die Errichtung des „Mahnmals Synagoge“ wurde von Anfang an mit einem hohen kulturpolitischen Anspruch zu Gedenken und Versöhnung verfolgt. Schon wenige Monate nach der Einweihung veröffentlichte die Stadt Göttingen 1974 eine 120 Seiten umfassende Broschüre mit Beschreibungen, Dokumenten und einem Presseecho. Im Vorwort gaben Rat und Verwaltung der Stadt Göttingen „ihrer Hoffnung Ausdruck, daß das Mahnmal am Platz der ehemaligen Synagoge ein Wahrzeichen für Frieden und Toleranz In dieser Stadt sein wird.“ Seither findet jährlich am 9. November am Mahnmal die zentrale städtische Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Novemberpogrom statt. Ende 1991 erhielt der bis dahin namenlose Platz offiziell die Bezeichnung „Platz der Synagoge“. Zur öffentlichen Vermittlung vor Ort dienen eine 2018 aufgestellte Erläuterungstafel mit einem Text des Städtischen Museums sowie eine Plakette mit QR-Code. Für die regelmäßige Pflege und Unterhaltung sorgt der städtische Fachdienst Kultur.

5. Das „Mahnmal Synagoge“ als Kulturdenkmal

Während das Mahnmal Synagoge in seiner Substanz „in die Jahre“ kam – früher oder später werden größere Instandsetzungen notwendig werden ꟷ und zugleich mit dem Abstand von fast 50 Jahren wurde dieses besondere Objekt auch als ein bereits historisch gewordenes Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes erkannt: Im Oktober 2021 nahm das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege das Mahnmal mitsamt der Platzgestaltung in das Denkmalverzeichnis auf, als damals eines der jüngsten Kulturdenkmale im Land Niedersachsen. 

An der Erhaltung des Mahnmals Synagoge in Göttingen als Kulturdenkmal besteht ein öffentliches Interesse wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Bedeutung: Das 1973 eingeweihte Mahnmal zur Erinnerung an die Göttinger Synagoge ist ein frühes und künstlerisch bemerkenswertes Beispiel dieser spezifischen Gruppe von Denkmalsarchitekturen. Standorte vernichteter Synagogen waren bereits in der unmittelbaren Nachkriegszeit zu Orten des Gedenkens gemacht worden: Das Bauwerk und seine Zerstörung wurden als Symbole jüdischen Lebens und seiner Vernichtung im Holocaust verstanden. Zunächst waren es jüdische Überlebende, die darauf drängten, öffentliche Orte des Erinnerns und Mahnens zu schaffen, wobei die Sichtbarkeit in den Zentren der Städte den Synagogenstandorten eine besondere Bedeutung gab. Frühe Beispiele solcher Denkmale, geschaffen noch in der Zeit vor der Gründung der Bundesrepublik und gestaltet meist in ikonographisch älteren Bild- und Symboltraditionen, finden sich in Niedersachsen bis heute zum Beispiel in Peine, Hildesheim oder Seesen (dort später vom Standort der Synagoge an eine andere Stelle versetzt). Jedoch wurden keineswegs alle Grundstücke zerstörter Synagogen zu Erinnerungsorten ausgestaltet: Viele wurden mit Neubauten überbaut, an denen manchmal – wie auch in Göttingen am Gewerkschaftshaus – unscheinbare Gedenktafeln angebracht wurden. Oft war aber lange Zeit auch gar kein dauerhaftes Erinnerungszeichen zu finden, mancherorts bis heute.

Die Jahrestage der Pogromnacht gaben und geben regelmäßig Anlass, in Gedenkveranstaltungen neue, dauerhafte Elemente des Erinnerns einzuweihen. Das Göttinger Mahnmal entstand in einer Phase, in der solche Neugestaltungen relativ selten waren. Das Mahnmal selbst und die geschilderten öffentlichen und wissenschaftlichen Aktivitäten im Umfeld seiner Einweihung (Gedenkfeier, Ausstellung und Publikation) können als Vorreiter einer gewandelten Gedenkkultur in der Bundesrepublik betrachtet werden, bei der unter Einbeziehung jüdischer Akteure eine lokale, bürgerschaftliche Verantwortung für die Erinnerung formuliert wurde. Ungewöhnlich war zu Beginn der 1970er Jahre auch der Anspruch, einen ganzen Platzraum in einen Erinnerungsort zu verwandeln und mit der Größe des Denkmals die Dimension des Verlorenen räumlich zumindest anzudeuten.

Das Projekt von Cagli, das in seiner Form, Höhe, Tiefe und in den umgebenden Stadtraum ausgreifenden Weite unübersehbar ist, stellt unter den zeitgenössischen Synagogenmahnmalen eine Besonderheit dar, indem es nicht nur einen Zielort für Gedenkveranstaltungen schafft, sondern auch einen dauerhaften, für sich bestehenden Erinnerungsraum. Seine unverwechselbare abstrakt-symbolische Gestaltung ist eine in hohem Maße künstlerische Interpretation der Aufgabe, Menschen die Bedeutung eines solchen Ortes und des dort Geschehenen nahezubringen und in den Kontext des Holocausts insgesamt zu stellen – die angebrachten Texttafeln ergänzen diese Aussage lediglich erläuternd.

Dem hohen Grad der künstlerischen Abstraktion entspricht, dass das Göttinger Mahnmal nicht auf die tatsächlichen Dimensionen oder zumindest die historischen Umrisse der zerstörten Synagoge verweist – einerseits war auch in Göttingen der eigentliche Standort des Bauwerks bereits überbaut, andererseits war es offenbar nicht das Ziel des Mahnmals, die konkrete Gestalt der Göttinger Synagoge ins Gedächtnis zu rufen. Die an sich naheliegende Idee, Grundrisse und Mauerzüge des Zerstörten nachzuformen, um sie ins Stadtbild gleichsam einzuzeichnen, war zwar ebenfalls schon früh erprobt worden (Eisenach), fand aber erst seit den 1980er Jahren größere Verbreitung. Dieser Wandel hin zu einer konkreten flächigen bzw. räumlichen Repräsentation des Zerstörten im Stadtraum ging einher mit einem gewandelten Interesse an lokaler jüdischer Geschichte. Bürgerinnen und Bürger begannen Nachforschungen zu den „jüdischen Nachbarn“ (ein gern gewählter Begriff in entsprechenden Veröffentlichungen und auf Gedenktafeln) und „fanden“ die Standorte der Synagogen. Jüngere Beispiele von flächigen, raumgreifenden Synagogenmahnmalen, die die Grundflächen der Bauten im Stadtraum markieren, finden sich in Niedersachsen unter anderem in Hildesheim, Seesen, Hoya oder Lüneburg.



6. Ausblick

Vor allem die zentrale Stahlrohrskulptur sowie der eindrucksvolle Untergeschossraum des „Mahnmals Synagoge“ waren bisher Gegenstand der Pflege. Dabei bereiten die beiden groß gewordenen Bäume auf der Platzfläche zunehmend Probleme, weil sie regelmäßig zu einer teilweisen Vermoosung und optischen Abstumpfung der Stahloberflächen führen, was die künstlerisch beabsichtigten, blinkenden Lichtreflexe beeinträchtigt.

Eine weitere Herausforderung für die Erhaltung und weiterhin authentische Erlebbarkeit des Mahnmals ist die von der Stadt Göttingen für die nächsten Jahre geplante Neugestaltung des gesamten umgebenden öffentlichen Straßenraums. Dabei war zunächst auch an eine vollständige Erneuerung des originalen Plattenbelags auf dem Dreiecksplatz gedacht. Dieser Beitrag dient daher auch der Absicht auf die Waschbetonplatten und die Poller als besondere und zeittypische Platzgestaltungen hinzuweisen: Das oft pauschal geschmähte und ‚ungeliebte‘ Sichtbetonmaterial sollte in diesem Fall ebenfalls als Bedeutungsträger gesehen werden, was den Anspruch einer möglichst weitgehenden Erhaltung der zeugnishaften Originalsubstanz rechtfertigt.

 

Das Mahnmal im Denkmalatlas Niedersachsen.

 

 

Zum Weiterlesen:

 

Literatur (chronologisch)

- Waldemar R. Röhrbein (Bearb.): 700 Jahre Juden in Südniedersachsen. Geschichte und religiöses Leben. Ausstellung im Städtischen Museum Göttingen vom 14. Oktober bis 9. Dezember 1973. Göttingen 1973.

- Einweihung des Mahnmals am Platz der ehemaligen Synagoge in Göttingen, Untere Maschstraße am 9.11.1973 und Begleitveranstaltungen. Dokumentation. Hrsg. Kulturamt der Stadt Göttingen, Göttingen 1974. (PDF online)

- Walter Nissen: Göttinger Denkmäler, Gedenksteine und Brunnen. Göttingen 1978, S. 78-80.

- Bettina Kratz-Ritter: Das Göttinger Mahnmal am Platz der Synagoge (= Schriften der Göttinger Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Heft 3). Göttingen 2004. (3. Auflage von 2018 als englische Version online)

- Franziska Frome-Ziegler, Daniela Kempe, Theresa Nawroth: Das Mahnmal Synagoge. In: Denkmäler in Göttingen. Handreichungen für den Geschichtsunterricht. Hrsg. Michael Sauer. Göttingen 2012, S. 72-80. (PDF online)

- Peter Kriedte: Nach Reinhausen und nicht nach Buchenwald. Der Novemberpogrom in Göttingen. In: Göttinger Jahrbuch, Bd. 68, 2020, S. 127-174, hier S. 132-138, 162-165. (Kapitel „Die Synagoge in Flammen“ und „Am Tag danach“)

- Ulrich Knufinke: Öffentliche Plätze der Erinnerung? Standorte zerstörter Synagogen im Bild deutscher Städte. In: Brigitte Sölch, Elmar Kossel (Hrsg.): Platz-Architekturen. Kontinuität und Wandel öffentlicher Stadträume vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Berlin / München 2018, S. 195-206, zu Göttingen S. 199-200.

  

Weiterführende Weblinks

Beschreibung des Mahnmal Synagoge auf der Website des Fachdienstes Kultur der Stadt Göttingen, mit Dokumenten

Wikipedia-Artikel zur Alten Synagoge Göttingen

Holocaust Memorial Monuments

 

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