Jüdischer Friedhof Hornburg
- Landkreis
- Wolfenbüttel
- Samtgemeinde
- Schladen-Werla
- Gemeinde
- Hornburg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hornburg
- Adresse
- Judengasse
- Objekttyp
- Friedhof
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- fb63ffec-958f-43e4-b05b-473c746fd2fb
- System-ID
- #61430214
- ADABweb-ID
- 33971209
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Unmittelbar südlich der Ortslage im Außenbereich in Verlängerung "Hinter der Neuen Straße", Größe: 1651 qm. Die liegenden Grabsteine haben zumeist hebräische Inschriften. Der Friedhof wurde Anfang des 18. Jahrhunderts auch von der jüdischen Gemeinde in Wolfenbüttel genutzt, bis diese 1725 einen eigenen Friedhof erhielt. Etwa 60 Grabsteine sind erhalten.
- Denkmalbegründung
- An der Erhaltung des um 1650 (erste dokumentierte Beisetzung 1701) angelegten jüdischen Friedhofs im Neuklosterwald besteht aufgrund einer historischen und wissenschaftlichen Bedeutung ein öffentliches Interesse: Als Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinden von Hornburg (und Wolfenbüttel bis 1724) mit ca. 60 erhaltenen Grabsteinen ist er sowohl ein aussagekräftiges Objekt der lokalen Geschichte als auch der Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte und der Geschichte der jüdischen Bestattungskultur. Als eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse für die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Niedersachsen besitzt der Friedhof einen hohen Dokumentations- und Erinnerungswert. Durch seine Lage am Hagenberg ist er zudem von prägender Bedeutung für das Straßen- bzw. Landschaftsbild.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

