Landschaftliches Ständehaus
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Hannover, Landeshauptstadt
- Gemeinde
- Hannover
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Mitte
- Adresse
- An der Börse 2
- Objekttyp
- Verwaltungsgebäude
- Baujahr
- 1846
- Personen
- Ebeling, Ernst
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- f8f99ecb-9d6d-43d7-b6b7-7712990901bc
- System-ID
- #61279917
- ADABweb-ID
- 30735833
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Architektengenerationen Architektengeneration_1800
- Beschreibung
- Freistehender, zweigeschossiger, massiver Sandsteinquaderbau mit symmetrischer Fassade unter von Zinnenkranz verdecktem Walmdach in Formen englischer Tudorgotik, gegliedert durch sieben Achsen hochrechteckiger, zwei- und dreiteiliger Fenster in profilierten Gewänden und eckigen Schmuckbögen darüber, zwei dreiseitige, zweigeschossige Altane und polygonale, schlanke Ecktürmchen. Horizontal gliedern den Bau profilierte, geschosstrennende Gesimse und der Zinnenkranz über dem Dachgesims. Die Gebäudemitte akzentuiert der Eingang und der rechteckige Ziergiebel mit den flankierenden Türmchen. Bekrönender Schmuck sind die quadratischen Brüstungsfelder mit Blumenreliefs über den Fensterachsen. Erbaut 1846 durch Ernst Ebeling, kriegszerstört, Wiederaufbau von D. Oesterlen. Im Innern dynamisch-geschwungenes Treppenhaus aus den 1950er Jahren.
- Denkmalbegründung
- Unmittelbar nach Festlegung des Laves´schen Planes der Ernst-August-Stadt hatte die Calenberger Ritterschaft ein Grundstück an der Ostseite des Opernplatzes erworben, auf dem 1846 Ernst Ebeling ein Haus für die Vertretung der "Landschaft für die Fürstentümer Calenberg, Göttingen und Grubenhagen" errichtete. Der zweigeschossige Sandsteinquaderbau verkörpert beispielhaft die Abhängigkeit von der englischen Neogotik. An der Erhaltung des Börsen-Gebäudes An der Börse 2 besteht aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte als beispielhafter Verwaltungsbau Mitte des 19. Jahrthunderts mit Zeugnis- und Schauwert für die Bau-, Kunst-, Stadtbau- und Wirtschaftsgeschichte, als Werk und Wiederaufbauwerk der lokal bekannten Künstler Ernst Ebeling und Dieter Oesterlen, aufgrund seiner künstlerischen Bedeutung für eine Innenraumgestaltung der 1950er Jahre sowie aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung als Element des räumlichen Gefüges eines Platzes mit prägender Wirkung auf das Straßen- und Ortsnbild ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61635210 | Platzanlage
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

