St. Martin
Ansicht von Nordosten (2025)
Ansicht von Süden (2025)
Ansicht von Südwesten (2025)
Ansicht von Norden (2025)
Kirche und Turm von Nordosten (2025)
- Landkreis
- Heidekreis
- Samtgemeinde
- Bad Fallingbostel, Stadt
- Gemeinde
- Dorfmark
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Dorfmark
- Adresse
- Hauptstraße
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1708 - 1910
- Personen
- Hase, Conrad Wilhelm (Architekt (m/w/d))
Schaper, Hermann (Maler (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- f25252c8-0d11-4772-833e-34a8a45541c8
- System-ID
- #61399848
- ADABweb-ID
- 32773911
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Rechteckiger Saalbau mit 3/8-Chorschluss, über einem verputzten Backsteinsockel aus Feldsteinmauerwerk errichtet, unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung. Mit breiten Rundbogenfenstern und einzlenen runden Öffnungen. Erbaut 1708 (i). Im Inneren überfangen mit einer flachen Segmentbogentonne mit frei liegenden Zugbalken aus Eiche, die 1767 nachgerüstet wurden. Im 19. Jahrhundert die umlaufenden Emporen ergänzt, Bemalung 1880/81 durch den hannoverschen Maler Hermann Schaper, ältere Ausstattung (spätgotische Reliefs eines Schnitzaltars von 1479, der neugotische Aufbau 1880 nach Entwurf von Conrad Wilhelm Hase durch den hannoverschen Bildhauer Dreyer ergänzt; Messingtaufbecken von 1465 (i) mit vier nach demselben Model gegossenen männlichen Trägerfiguren; Altarbibel von 1610; Kruzifix des 17. Jahrhunderts) überkommen, Triumphbalken und Kreuz stammen aus dem 19. Jahrhundert. 1860 wurde im Norden an Stelle eines älteren Fachwerkbaus die steinerne Sakristei angebaut, 1909-10 ergänzte man im Westen die ebenfalls steinerne eingeschossige Eingangshalle mit Pultdach.
- Denkmalbegründung
- Die St. Martinskirche in Dorfmark liegt in erhöhter Dorflage auf einem ehemaligen Thieplatz und geht vermutlich zurück auf einen hölzernen Vorgängerbau der Zeit um 1000, der im 14. Jahrhundert durch einen ersten Massivbau abgelöst wurde. Dieser war Anfang des 18. Jahrhunderts so baufällig, dass er einem Neubau (auf den alten Grundmauern) weichen musste. Die Kirche, die 1880 einen neuen Altaraufsatz nach Entwurf von Conrad Wilhelm Hase und eine Ausmalung durch Hermann Schaper erhielt, bildet noch heute den Ortsmittelpunkt. An ihrer Erhaltung besteht aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen wegen des orts-, bau- und kunstgeschichtlichen sowie ortsbildprägenden Zeugniswerts und aufgrund der überkommenen bedeutenden Inneraumausstattung, die teilweise auch noch aus dem Vorgängerbau stammt, ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61389299 | Kirchenanlage (Baukomplex)
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
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Kirche und Turm von Nordosten (2025)

