Hof Meyer zu Holle
- Landkreis
- Osnabrück
- Samtgemeinde
- Fürstenau
- Gemeinde
- Fürstenau, Stadt
- Gemarkung
- Hollenstede
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Holle
- Adresse
- Holle 4
- Objekttyp
- Heuerhaus
- Baujahr
- 1728
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- eea6fe6e-7f89-4112-a984-748100d12098
- System-ID
- #61746290
- ADABweb-ID
- 47593267
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Traufständiges Heuerhaus, Zweiständerbau mit Unterrähm, Wirtschaftsgiebel einmal flach vorspringend, Wohngiebel zweimal flach vorspringend, Fachwerk mit Ziegelausmauerung, Satteldach, errichtet laut Inschrift im Dielentor bereits 1728. Der Giebel selbst aber jünger, die Diele wohl nachträglich verlängert.
- Denkmalbegründung
- Unmittelbar westlich der Landstraße liegt das Heuerhaus, welches zum Hof Meyer zu Holle gehörte. Die sogenannten Heuerleute waren Landarbeiter, häufig auch Söhne des Bauern, die den Geschwistern das Hoferbe überlassen mussten. Sie bekamen gegen Abgaben und Arbeitsleistung für den Bauern neben einem Wohnsitz auch ein Stück Land zur Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt. Das sogenannte Heuerlingswesen entwickelte sich im 17. Jahrhundert und fand nach dem Zweiten Weltkrieg - in den 1960er Jahren - sein Ende. In der Ausprägung der Bauaufgabe und -form beispielhaft, besteht an der Erhaltung des Heuerhauses aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ein öffentliches Interesse. Darüber hinaus kommt dem Heuerhaus auch ein Alterwert zu, da es in Teilen bereits in das frühe 18. Jahrhundert zurückgeht und somit - neben dem Heuerhaus zu Hof Berge, ehemals Esch im Welperort 19 - wohl das älteste Heuerhaus in Hollenstede ist.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

