Jüdischer Friedhof An der Laubenkolonie, Peine
- Landkreis
- Peine
- Samtgemeinde
- Peine, Stadt
- Gemeinde
- Peine
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Peine
- Adresse
- An der Laubenkolonie 13
- Objekttyp
- Friedhof
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- eabcdee7-7617-44de-9e4a-681134536775
- System-ID
- #61379980
- ADABweb-ID
- 31376085
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Am Rande der Laubenkolonie "Friedrichsruh" gelegen. 1728 zum Anlass einer Erweiterung erstmals urkundlich erwähnt, im gleichen Jahr von einer Hecke eingefriedet. Kriegerdenkmal von 1920, Gedenkstein für NS-Opfer erbaut 1957. 1943 wurden einige Tote in ein Seitenareal umgebettet und die Gräber mit einfachen Kissengrabsteinen versehen. Insgesamt sind ca. 35 Grabsteine erhalten, auf dem Hauptteil neun alte Grabsteine mit hebräischer sowie zwei aus dem 20. Jahrhundert mit deutschsprachiger Inschrift.
- Denkmalbegründung
- An der Erhaltung des 1728 erstmals erwähnten jüdischen Friedhofs besteht aufgrund einer historischen und wissenschaftlichen Bedeutung ein öffentliches Interesse: Als Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinde von Peine mit ca. 35 erhaltenen Grabsteinen ist er sowohl ein aussagekräftiges Objekt der lokalen Geschichte als auch der Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte und der Geschichte der jüdischen Bestattungskultur. Als eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse für die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Niedersachsen besitzt der Friedhof einen hohen Dokumentations- und Erinnerungswert.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

