"Haßlerhof"
Burgstelle Haßlerhof von SO mit heutiger und gleichzeitig ehemaliger Zugangssituation. Die frühere Zugbrücke ist durch einen asphaltierten Überweg ersetzt. (2017)
Der nordöstliche Teil des Ringgrabens, von SW. Im Hintergrund der „Alte Bierweg“. (2017)
Östlicher Ringgraben von N. Rechts die Burgstelle, links der ‚Alte Bierweg’. (2017)
- Landkreis
- Peine
- Samtgemeinde
- Vechelde
- Gemeinde
- Fürstenau
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Haßlerhof
- Objekttyp
- Befestigung (unbestimmt)
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- e881b12d-2d2d-44b7-9df5-a6389eb91af5
- System-ID
- #60902111
- ADABweb-ID
- 28952509
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Befestigung. Unregelmäßig-ovale Fläche, von Graben umgeben; Zugang im OSO und NO. Durchmesser der gesamten Anlage ca. 160 x 130 m. Innenfläche zum umgebenden Gelände leicht erhöht, besonders nach NW. Grabenbreite bis ca. 15 m, Tiefe bis 2 m, im SW noch wasserführend, sonst meist verwachsen. Im südlichen Bereich Gedenkstein "Capelle Fürstenau" 1390-1890. Erhalten ist nach Umwandlung in ein Gutsschloss im frühen 18. Jh. und vollständigem Abriss im 19. Jh. nur noch der breite Ringgraben ohne Wall. Dieser könnte möglicherweise zur Nutzungszeit des Schlosses verändert, sprich reguliert worden sein. 1318 Ersterwähnung eines herzoglichen Hofes und des Dorfes "Haslere". Vermutlich befestigter Hof und Grenzstützpunkt der Braunschweiger Herzöge gegen das Bistum Hildesheim an der Passierstelle des "Alten Bierwegs". Errichtung der Burg wohl erst nach der 1235 erfolgten Gründung des Herzogtums Braunschweig.
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Burgstelle Haßlerhof von SO mit heutiger und gleichzeitig ehemaliger Zugangssituation. Die frühere Zugbrücke ist durch einen asphaltierten Überweg ersetzt. (2017)
Der nordöstliche Teil des Ringgrabens, von SW. Im Hintergrund der „Alte Bierweg“. (2017)
Östlicher Ringgraben von N. Rechts die Burgstelle, links der ‚Alte Bierweg’. (2017)

