Weserwall
Blick über den Wall nach Süden (2022)
Weserwall Plastik "Die Trauernde", Entwurf von Prof. Georg Herting aus Hannover von 1926. Tafel unterhalb der Skulptur "Hoffnung für die Gefallenen von 1914/18" trägt 378 Namen. Die Skulptur wurde 1966 erweitert auf alle Opfer des Zweiten Weltkrieges. (2017)
Wallanlagen (2017)
- Landkreis
- Nienburg (Weser)
- Samtgemeinde
- Nienburg (Weser), Stadt
- Gemeinde
- Nienburg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Nienburg
- Adresse
- Weserwall
- Objekttyp
- Wall
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- e82c48f4-cb8c-4cab-98e1-8bfe48b95e7e
- System-ID
- #61337824
- ADABweb-ID
- 31023581
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Reste der einstigen Wallanlagen am östlichen Weserufer zwischen der Mühlenstraße im Süden und der Brückenstraße im Norden mit Resten der Bastionen und Brückenköpfe. Nach der Schleifung der Fortifikationen im Jahr 1808 ist der westlich der Altstadt gelegene Wall zu einer Grünanalge umgestaltet und die Wallkrone mit einer Lindenallee bepflanzt worden.
- Denkmalbegründung
- Der Weserwall bildet mit seinen 1662-1760 erbauten Bastionen und den 1718-23 errichteten Brückenköpfen einen Rest der einst mächtigen, nach dem Dreißigjährigen Krieg unter Herzog Christian Ludwig von Braunschweig-Lüneburg ausgebauten Festung von Nienburg. Er wurde 1808 geschleift und die Wallkrone auf Initiative des Senators Böning mit einer Lindenallee bepflanzt. An der Erhaltung des Weserwalls mit seiner Promenade besteht aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Orts-, Siedlungs- und Technikgeschichte sowie aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung mit prägendem Einfluss auf das Orts- und auf das Landschaftsbild ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61333940 | Wallanlage
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
Blick über den Wall nach Süden (2022)
Weserwall Plastik "Die Trauernde", Entwurf von Prof. Georg Herting aus Hannover von 1926. Tafel unterhalb der Skulptur "Hoffnung für die Gefallenen von 1914/18" trägt 378 Namen. Die Skulptur wurde 1966 erweitert auf alle Opfer des Zweiten Weltkrieges. (2017)
Wallanlagen (2017)

