Stadtmauer
Detailansicht Inschriftentafel (2008)
Stadtmauer zwischen Neuetor und Heinrich-Jasper-Straße (2008)
Stadtmauer zwischen Niedernstraße und E.-Sader-Straße (2008)
Stadtmauer zwischen Neuetor und Heinrich-Jasper-Straße (2008)
Stadtmauer zwischen Niedernstraße und E.-Sader-Straße (2008)
- Landkreis
- Helmstedt
- Samtgemeinde
- Schöningen, Stadt
- Gemeinde
- Schöningen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Schöningen
- Objekttyp
- Stadtmauer
- Baujahr
- 1350
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- de183b5e-bd9d-4fd9-96c5-9bb98af7fcc0
- System-ID
- #61386178
- ADABweb-ID
- 32670204
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Stadtmauerverlauf zwischen Neuetor, Heinrich-Jasper-Straße, Plan, Niedernstraße und Emil-Sader-Straße. Bis zu 3 Meter hohe Mauer aus Kalksteinmauerwerk, zum Neuetor mit einer Inschriftentafel.
- Denkmalbegründung
- Schöningen dürfte bereits um 1335 über eine erste Befestigung verfügt haben, denn die Siedlung wurde 1347 „gewaltsam“ von Erzbischof Otto von Magdeburg eingenommen. 1348 verlieh Herzog Magnus I. der Bürgerschaft das Stadtrecht, und um den Ort in Zukunft erfolgreicher schützen zu können, entstand nach 1350 in Verbindung mit der neuen Niederungsburg und einer Stadterweiterung nach Süden allmählich eine neue Mauerbefestigung. In dem Mauerring aus der Mitte des 14. Jahrhunderts befanden sich folgende Tore: Das Esbecker (1373) Tor nach Norden, das Westertor (1348) nach Westen, das Salz-/Hessen- oder Hesinger Tor nach Süden und das Oster- oder Niedertor (1383) nach Osten. Die Archivalien belegen 1447 den Ankauf eines Hofes im Ostendorf durch die Stadt Schöningen zur Anlage eines neuen Stadtgrabens, so dass die Anlage von Wall und Stadtgräben um 1450 zu datieren ist, ebenso wie der Bau einer äußeren Mauer. Die Entfestigung der Stadt begann wohl bereits im 17. Jh., einem Stadtplan von 1764 nach bestand die Stadtmauer sowie die Stadttore jedoch noch im 18. Jh., die später zu Kontroll- und Zollstationen umgebaut wurden, bevor es in der ersten Hälfte des 19. Jh. zu ihrer Schleifung kam. An der Erhaltung der 1350 errichteten Stadtmauer besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als Zeugnis- und Schauwertes für Bau- und Kunstgeschichte sowie für Siedlungs- und Stadtbaugeschichte, wie auch aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Ortsbild ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
Detailansicht Inschriftentafel (2008)
Stadtmauer zwischen Neuetor und Heinrich-Jasper-Straße (2008)
Stadtmauer zwischen Niedernstraße und E.-Sader-Straße (2008)
Stadtmauer zwischen Neuetor und Heinrich-Jasper-Straße (2008)
Stadtmauer zwischen Niedernstraße und E.-Sader-Straße (2008)

