Gruft
Ansicht von SW mit Geländer (2023)
Ansicht von S (2023)
Inschrifttafel, von S (2023)
Ansicht von SW (2023)
Ansicht von SO (2023)
Umfassungsgitter vor Eingang 1989 (1989)
Hügel und Grabanlage 1989 (1989)
Eingang zum Erbbegräbnis 1997 (1997)
- Landkreis
- Cuxhaven
- Samtgemeinde
- Geestland, Stadt
- Gemeinde
- Langen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Langen
- Adresse
- Debstedter Straße/Friedhof
- Objekttyp
- Gruft
- Baujahr
- 1908
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- ddc704b3-9c88-4c11-ad22-ff01e9165734
- System-ID
- #61365702
- ADABweb-ID
- 31273200
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- In einem Grabhügel, der seit dem 5. Jahrhundert als solcher genutzt wurde, errichtete Gruftanlage mit kunstvoll geschmiedetem Umfassungsgitter und einem monumentalen Eingangsportal mit ägyptischem Anklang, in welchem die hölzerne zweiflügelige Einganstür von zwei Säulen aus rotem Granit gerahmt wird. Im Inneren Gestaltung mit farbigen Kacheln und Wand- und Gewölbemalereien. Erbaut 1908 (i) durch den Kaufmann und Kapitän Heinrich Hinsch als Erbbegräbnis für seine Familie. Den Hügel hinauf führt ein Weg, an dem sich weitere Grabbmale und Gedenksteine finden, sowie zudem eine steile Treppe aus Naturstein.
- Denkmalbegründung
- 1908 erwarb der Kaufmann und Kapitän Heinrich Hinsch auf dem 1886 eingeweihten Friedhof an der Debstedter Straße in Langen den so genannten "Jedutenberg", einen vom 5. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. genutzten Grabhügel und ließ sich hierin eine monumentale und aufwändige geschmückte Gruft als Erbbegräbnis für seine Familie errichten. Die Erhaltung der an altägyptische Baukunst erinnernden Anlage liegt wegen der geschichtlichen und künstlerischen Bedeutung aufgrund des orts- und personen-, bau- und kunstgeschichtlichen Zeugnis- sowie nicht alltäglichen Gestaltungswerts im öffentlichen Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
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Umfassungsgitter vor Eingang 1989 (1989)
Hügel und Grabanlage 1989 (1989)
Eingang zum Erbbegräbnis 1997 (1997)

