Magdeburger Warte
- Landkreis
- Helmstedt
- Samtgemeinde
- Helmstedt, Stadt
- Gemeinde
- Helmstedt
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Helmstedt
- Adresse
- B 1
- Objekttyp
- Warte
- Baujahr
- um 1252 - 1855
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d73645d5-803f-4c6a-98b9-50dd8aa705b7
- System-ID
- #61389863
- ADABweb-ID
- 32699544
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Warte der Helmstedter Landwehr, ursprünglich wohl 1252 errichtet, 1855 neu aufgemauert. Turmbau auf rechteckigen Grundriss mit Sandstein-Schichtenmauerwerk, mit einem hinter modernen gusseisernen Wendeltreppe arrangierten rundbogigen Zugang, darüber ein Wappen mit dem Monogramm „W“ und Krone. Oberer Abschluss mit profilierter Auskragung und Aussichtsplattform.
- Denkmalbegründung
- Die Magdeburger Warte gehört neben den Walbecker Warten zu den drei erhaltenen Warttürmen der 1252 urkundlich erstmalig erwähnten Helmstedter Landwehr. Diese war zunächst die Grenzbefestigung zwischen der zum Herzogtum Braunschweig gehörenden Stadthelmstedt und dem Magdeburger Erzstift, die bedeutende Lage der Magdeburger Warte ergab sich durch ihre unmittelbare Nähe an der alten Heerstraße nach Magdeburg. Ab 1701 verlief an der Warte die Grenze zwischen dem Königreich Preußen und dem Herzogtum Braunschweig. 1855 wurde der Turm auf dem mittelalterlichen Stumpf neu aufgemauert und um das Wappen des jeweiligen Landesherrren erweitert. Ab 1945 bis 1989 war die Warte in das DDR-Grenzsystem integriert. An der Erhaltung der Magdeburger warte besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als Zeugnis- und Schauwert für Bau- und Kunstgeschichte, für Siedlungs- und Stadtbaugeschichte sowie auch für politische Geschichte, durch die beispielhafte Ausprägung eines Gebäudetypus, wie auch aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Landschaftsbild ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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