Großsteingrab
- Landkreis
- Nienburg (Weser)
- Samtgemeinde
- Steimbke
- Gemeinde
- Linsburg
- Gemarkung
- Linsburg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- „Auf den Fünf Steinen“
- Objekttyp
- Großsteingrab
- Baujahr
- Neolithikum
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d5f58d3c-9acb-4729-8aca-1ffc8a406fef
- System-ID
- #61076299
- ADABweb-ID
- 36262901
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Großsteingrab. Noch 4 Findlinge obertägig sichtbar, die keine Rekonstruktion ermöglichen. AMS-Datierungen an Holzkohlen aus einer Feuerstelle und einer kohlehaltigen Schicht jeweils unter einem der Steine sowie aus einer Grube erbrachten für erstere eine neuzeitliche Datierung (17.-20. Jh.) und für die Grube eine mittelalterliche (etwa 10. Jh.). Darin spiegelt sich also allenfalls eine Nachnutzung bzw. die Zerstörung für eine anderweitige Nutzung der Steine. Dies zeichnet sich auch in scharfen Abspaltungskanten ab. Letztendlich legt die Konzentration von Steinen ein ehemaliges Megalithgrab zwar nahe, dieses lässt sich aber durch die starken Überprägungen und Störungen nicht mehr rekonstruieren oder sicher belegen. Eine auffällige Konzentration von größeren eiszeitlichen Geschieben im Grinderwald ist, wie der Flurname „Auf den Fünf Steinen“ anzeigt, alt bekannt. Nachweislich wurde der größte Stein 1921 mit schwerem Gerät für ein Kriegerdenkmal nach Linsburg verbracht. 1976 erfolgte ein erstes Aufmaß mit sehr begrenzten Schürfen durch Heimatforscher. Die naheliegende Deutung als Standort eines Megalithgrabes konnte jedoch nicht durch Funde, Befunde oder einen erkennbaren Grundriss eindeutig belegt werden.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

