Ehem. Synagoge Burgdorf
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Burgdorf, Stadt
- Gemeinde
- Burgdorf
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Burgdorf
- Adresse
- Poststraße 2
- Objekttyp
- Synagoge
- Baujahr
- 1811
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d3f2f996-2f08-44f6-b5ed-64928a7ca1a3
- System-ID
- #61325385
- ADABweb-ID
- 30963736
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Synagogen
- Beschreibung
- Zweigeschossiger Fachwerkbau unter Walmdach in Ecklage mit bündig abgezimmerten Geschossen und geschosshohen Schrägstreben, zur Poststraße hin symmetrische Fassade mit dem Walmdach vorgestelltem Dreiecksgiebel.
- Denkmalbegründung
- Die ehemalige Synagoge wurde 1811 von der Jüdischen Gemeinde Burgdorfs am südlichen Rand des historischen Ortskerns erbaut. Der in Burgdorfer Tradition errichtete Fachwerkbau beherbergte an der Straße die Schulräume und dahinter anschließend den Saalbau der Synagoge, der ursprünglich durch große Rundbogenfenster belichtet wurde. 1938 wurde das Gebäude verwüstet, 1939 musste die Gemeinde ihre Synagoge an die Stadt Burgdorf verkaufen. Ab 1941 war hier die Geschäftsstelle der Hitler-Jugend untergebracht, von 1944 bis 1959 diente der Bau als Bücherei. Seit 2008 beherbergt er ein Kulturzentrum. An der Erhaltung der ehemaligen Synagoge von Burgdorf besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung sowohl für die religiöse und politische Geschichte als auch für die Orts-, Siedlungs- und Sozialgeschichte sowie aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung als Gebäude mit prägendem Einfluss auf das Straßenbild ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

