Schlossgut Sutthausen
- Landkreis
- Stadt Osnabrück (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Osnabrück, Stadt
- Gemeinde
- Holzhausen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Sutthausen
- Objekttyp
- Gutshof
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d3e102ec-eafa-4c79-a6c3-0b5fe8e500cc
- System-ID
- #61705255
- ADABweb-ID
- 43781908
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Unregelmäßige, von Bruchsteinmauern und Gräften umgebene, weitläufige Gutsanlage, mit südlich und westlich anschließenden Park- und Grünflächen. Eine Lindenallee begleitet den Weg von der heutigen Hermann-Ehlers-Straße zum Eingang des Staelschen Gutes. Die Zufahrt zum v. Korffschen Gut erfolgte seit der Teilung des Gutshofes im 15. Jahrhundert in einem Bogen nördlich des Staelschen Besitzes über eine steinerne Brücke, die Düte querend, mit anschließender kurzer Allee zum Tor des Gutes. Zwischen der Mühle und der Gutkapelle vorbei gelangt man über eine weitere Brücke wieder auf die andere Uferseite und zum Herrenhaus, nördlich davon befindet sich der Pferdestall. Die heutige Anlage umfasst die vormals separierten Gutshöfe der Familien von Korff und der von Stael mit baulichen Elementen vom Mittelalter bis in das frühe 20. Jahrhundert.
- Denkmalbegründung
- Südlich des Stadtkreises Osnabrück gelegen, befindet sich die bis zur ihrer Eingemeindung 1970 zur Landgemeinde Holzhausen gehörende Gutsherrschaft Sutthausen. Die Gutsanlage Sutthausen hat eine bewegte Geschichte, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Aus einer Wasserburg des 13. Jahrhunderts hervorgegangen war sie bis ins 15. Jahrhundert im Besitz der Familie von Varendorf. Nach Teilung und Teilveräußerung der Anlage in der Mitte des 15. Jahrhundert bildeten sich zwei voneinander getrennte Anlagen innerhalb einer gemeinsamen Gräfte. Der südliche Bereich, umschlossen von Gräfte und Düte, war der Bereich der alten Varendorfschen Kernburg, der nördliche Teil die ehemalige Vorburg zwischen innerer und äußerer Gräfte mit dem Herrenhaus. Bis 1916 bestanden so zwei selbständige Rittergüter direkt nebeneinander. Das nördliche Gut im Besitzt der Familie von Stael, das südliche Gut seit 1622 im Besitz der Familie von Korff. 1916/17 übernahm die Familie von Korff, nach der Aufteilung des von Stäelschen Besitzes, deren Besitztümer in Teilen. 1924 erfolgte die Auflösung der Anlage und Einrichtung einer katholischen Haushaltsschule im von Korffschen Herrenhaus. Der Erhalt der Gutsanlage liegt wegen ihrer orts- und landegeschichtlichen Bedeutung, der bau- und kunsthistorischen Zeugnis und Schauwerte sowie der prägenden Eigenschaften der Gutsgebäude auf das räumliche Gefüge der Umgebung und der Gutsanlage im Interesse der Öffentlichkeit.
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61705488 | Allee | Gut Sutthausen 1
61707991 | Herrenhaus (Bauwerk) | Gut Sutthausen 1
61707992 | Kapelle (Bauwerk) | Gut Sutthausen 1
61707993 | Stall | Gut Sutthausen 1
61707994 | Wassermühle | Gut Sutthausen 4
61707995 | Remise | Gut Sutthausen 4
61707996 | Gartenhaus | Gut Sutthausen 1
61708001 | Gutspark | Gut Sutthausen 1
61708002 | Allee | Gut Sutthausen 1
61708004 | Bildstock | Gut Sutthausen 1
61708337 | Brücke (Bauwerk) | Gut Sutthausen 1
61708338 | Brücke (Bauwerk) | Gut Sutthausen 1
61711710 | Mühlenbach | Gut Sutthausen 4
61711711 | Einfriedung | Gut Sutthausen 4
61711712 | Toranlage | Gut Sutthausen 4
61711714 | Graft | Gut Sutthausen 4
61719843 | Wohnhaus | Gut Sutthausen 3
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

