Großsteingrab
- Landkreis
- Lüneburg
- Samtgemeinde
- Ostheide
- Gemeinde
- Reinstorf
- Gemarkung
- Holzen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Auf den Neetzer Kämpen
- Objekttyp
- Großsteingrab
- Baujahr
- Mittelneolithikum (N)
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d376b277-1380-4838-a196-0734252d030c
- System-ID
- #61032359
- ADABweb-ID
- 32825425
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Am erhöhten westlichen Rand des Neetzetales, an der Kante eines nach Osten abfallenden Hanges, ca. 1.300 m südwestlich der Ortsmitte von Neetze, rund 75 m westlich des km-Steines 16,0 der Kreisstraße Holzen - Neetze liegt im lichten Nadelwald ein Nord-Süd ausgerichtetes Großsteingrab. Die Kammer lag ehemals in der Mitte des Langbettes. Maße des Erdhügels: Länge (Nord/Süd) insgesamt rund 27,0 m, erhaltener Hügelkörper rund 25,0 m. Breite (Ost/West) insgesamt rund 8,0 m, erhaltener Hügelkörper rund 4,2 m. Höhe im Mittel rund 0,7 m. Eine breite, die Anlage umgebende Störung zeugt von der Entnahme der Umfassungssteine. In der Störung sind noch deutlich die Entnahmegruben erkennbar, darin ist am Südwest-Ende ein einzelner flacher Findling von etwa 1,0 m² "Fläche" sicht- bzw. mit der Sonde fühlbar. Etwa in der Mitte des Hügelkörpers befindet sich eine Störung von rund 4,0 m in Nord-Süd Ausdehnung und rund 3,2 m Ost-West Ausdehnung, ca. 0,7 m tief. Der Hügelrand ist nach Westen durchgraben. Im Bereich der Grabkammer wurden die Steine vollständig entnommen. Die "Kammersohle" ist mit der Sonde nicht fühlbar. Es sind keine weiteren Steine wie Rollsteine oder gebrochene Steine aus dem Trockenmauerwerk sichtbar. Das Großsteingrab datiert ins Neolithikum und ist der Trichterbecherkultur zuzuordnen.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

