Bahnhof Amelinghausen
- Landkreis
- Lüneburg
- Samtgemeinde
- Amelinghausen
- Gemeinde
- Amelinghausen
- Gemarkung
- Amelinghausen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Amelinghausen
- Adresse
- Oldendorfer Straße 1
- Objekttyp
- Empfangsgebäude
- Baujahr
- 1912
- Personen
- Matthies, Wilhelm (Architekt (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d3365ccb-7b30-436c-8f3a-436f3cd3b74e
- System-ID
- #61395510
- ADABweb-ID
- 32732572
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- wilhelm-matthies
- Beschreibung
- Eingeschossiger traufständiger vierachsiger Backsteinbau mit symmetrischem Aufriss und an den Traufseiten jeweils mit vierachsiger firsthoher Gaube mit Ziersetzung und Ochsenauge unter eigenem Satteldach unter Mansarddach mit Schopfwalm in roter Hohlpfannendeckung. Nach Nodwesten Lagerschuppen als Fachwerkbau mit Backsteinausfachungen und Rampe. Entwurf: Architekt Wilhelm Matthies, Bardowick. Erbaut 1912. Nach Südosten eingeschossiger Fachwerkanbau mit Backsteinausfachungen unter Walmdach. Um 1915. Verlängerung des Lagerschuppens in Backstein. 1970(a).
- Denkmalbegründung
- An der 1913 eröffneten Kleinbahnstrecke Lüneburg-Soltau wurden die Bahnhöfe Amelinghausen-Sottorf und Bispingen nach dem gleichen Bauplan vom Februar 1912 errichtet, der Entwurf stammt von dem bekannten Architekten Wilhelm Matthies aus Bardowick und folgt den Ideen der Reformarchitektur. Während das Empfangsgebäude in Bispingen im Äußeren stark verändert ist, zeigt das Empfangsgebäude des Bahnhofs Amelinghausen noch den ursprünglichen Zustand. An der Erhaltung des Gebäudes besteht aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen wegen seines orts-, bau- und kunstgeschichtlichen Zeugniswertes, als Werk eines regional sehr bekannten Architekten sowie aufgrund seines prägenden Einflusses auf das Ortsbild ein öffentliches Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

