Friedhof Osterholz
- Landkreis
- Osterholz
- Samtgemeinde
- Osterholz-Scharmbeck,Stadt
- Gemeinde
- Osterholz-Scharmbeck
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Osterholz-Scharmbeck
- Objekttyp
- Friedhof
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d28aadf5-bd46-4c27-b3dc-12a9848014fc
- System-ID
- #61242244
- ADABweb-ID
- 25076777
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Die königliche Domänenkammer als Rechtsnachfolgerin des Klosters stellte 1766 eine Waldfläche im Klosterholz bei dem „Hohen Tore“ rechts am Weg nach Scharmbeck für die Anlage eines Friedhofes zur Verfügung, der mit einer Backsteinmauer aus Steinen der Osterholzer Ziegelei am Hafen eingefriedet wurde. An den Seiten benutzte man daneben auch Findlinge aus dem Klosterholz. Der 1768 fertig gestellte Friedhof hatte 73 Begräbnisplätze zu je vier Gräbern. Der damalige Amtmann Conrad Friedrich Meiners reservierte für sich mehrere Plätze und ließ einen sechseckigen „Pavillon“ mit Anbau errichten, die alte Friedhofskapelle. Diese liegt in Verlängerung des 1922 errichtete Tores.
- Denkmalbegründung
- Der zwischen 1766 und 1768 angelegte Friedhof der Osterholzer St. Mariengemeinde ersetzte den direkt an der Kirche gelegenen älteren Friedhof. An der Erhaltung der Anlage, die von einer Mauer umfriedet wird und mit einer ehemaligen Friedhofskapelle, die der Amtmann Meiners 1768 errichten ließ, besetzt ist, besteht aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen wegen des ortsgeschichtlichen, friedhofstypischen, orts- und anlagenbildprägenden Zeugniswerts ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

