Kreuzkirche
Blick von SO (2018)
Außenansicht von Westen (2002)
Blick zur Eingangsempore, Norden (2002)
Blick von SW (2018)
Ansicht Denkmaltopographie (2005)
Ansicht Denkmaltopographie (2005)
Ansicht Denkmaltopographie (2005)
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Sehnde, Stadt
- Gemeinde
- Sehnde
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Sehnde
- Adresse
- Kurze Straße
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1737 - 1739
- Personen
- Bartels, Ernst Dietrich (Bildschnitzer (m/w/d))
Hase, Conrad Wilhelm (Architekt (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d19e9310-149b-4c1f-a482-72ef9c658f75
- System-ID
- #61355724
- ADABweb-ID
- 31158063
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Lutherischer_Kirchenbau
- Beschreibung
- Sparsam gegliederter, verputzter Bruchsteinsaal mit ungewöhnlicher Querorientierung und im Kern mittelalterlichem Westturm, erbaut 1737-39 nach Entwurf des Heeresingenieurs Ernst Braun. Segmentbogige Fensterbahnen mit 1874 von Conrad Wilhelm Hase entworfenen Fenstern mit gusseiserner Maßwerkgliederung und glatte Eckquaderungen aus Sandstein rhythmisierten die Fassade. Im Innern hölzernes Spiegelgewölbe und dreiseitige Empore mit vergoldetem Bandelwerk an den Brüstungsfeldern. Der 1738 vom Hildesheimer Bildschnitzer Ernst Dietrich Bartels geschaffene Kanzelaltar mit seiner vollplastischen Figur Johannes des Täufers wurde nach Plänen von Hase entschieden umgebaut, 1967 jedoch – orientiert an der Iltener Kirche – wieder in seinen barocken Zustand rückgebaut. Der hinter dem Altar gelegene Ostflügel wird als Sakristei genutzt. Die Orgel stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1871 erneuert und 1914 von Furtwängler & Hammer erweitert.
- Denkmalbegründung
- Die Kreuzkirche wurde 1737-39 anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus im historischen Ortskern von Sehnde errichtet und 1874 unter Conrad Wilhelm Hase renoviert. Ihre barocke Ausstattung ist nahezu vollständig erhalten und wurde teils in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts rückgebaut. Mit ihrer Innenausstattung ist sie wichtiges Zeugnis der Bau- und Kunstgeschichte und sowohl von künstlerischer als auch geschichtlicher Bedeutung. Auch aufgrund ihrer Bedeutung für die Orts- und Siedlungsgeschichte sowie wegen ihrer städtebaulichen Bedeutung als Bau mit prägendem Einfluss auf das Ortsbild und das räumliche Gefüge der Kirchenanlage besteht an ihrer Erhaltung ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61342349 | Kirchenanlage (Baukomplex)
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
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