Terborg
- Landkreis
- Emsland
- Samtgemeinde
- Haren (Ems), Stadt
- Gemeinde
- Wesuwe
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Bersede
- Objekttyp
- Burg
- Baujahr
- Mittelalter/Neuzeit
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- d1543ba5-9f3b-454f-a67a-6afc31146b72
- System-ID
- #60920446
- ADABweb-ID
- 28963161
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Rundovale Anlage einer Burg. Gelände leicht (0,50 m) erhöht, Ausmaße ca. 35 m Durchmesser. Innere Gräfte zur Hälfte erhalten (trocken), sonst an flacher Mulde im Gelände zu verfolgen. Die äußere Gräfte ist tiefgepflügt. Bis 1930 muss an der Stelle ein Bauernhof gestanden haben mit 2 Nebengebäuden. In Richtung der Kirche verläuft eine Tange (Düne). Heute sind die Burgfläche und der innere Graben noch im Gelände erkennbar. Die Burg im Wesuwer Brook war zuerst im Besitz der seit 1328 bezeugten Herren von dem Walle. Hermann von dem Walle wird 1383 von den Edelherren von Steinfurt mit der Wohnung im Wesuwer Bruch belehnt. 1397 bat Hermann den Edelherrn aber, mit ihr den Johann Mundele zu belehnen, mit dem er sie gegen andere Güter eingetauscht habe. 1422 wurde die Wohnung aber schon an Wilbrand von Schade weitergegeben. 1489 wird sie als Kemnade oder Wohnung im Wesuwer Bruch bezeichnet. 1548 wurde sie allodifiziert. 1626 wurde Wesuwe, das dabei als Burg bezeichnet wird, an den Rentmeister des Emslandes, Johann Heinrich Martels, verkauft. 1754 wurde sie an den bisherigen Pächter Terborg verkauft.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

