Putzwei
- Landkreis
- Stadt Wilhelmshaven (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Wilhelmshaven, Stadt
- Gemeinde
- Sengwarden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Putzwei
- Objekttyp
- Burg
- Baujahr
- Mittelalter/Neuzeit
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- ce4021d3-3cca-41b4-aca6-ea3baff79f62
- System-ID
- #61035116
- ADABweb-ID
- 34170831
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Gehöftwurt/Befestigungsanlage. Runder Wurt- bzw. Burghügel mit einem Durchmesser von ca. 70 m, einer Höhe von + 2,8 m NN und einer Höhe über umgebendem Gelände ca. 1 m. Von doppeltem Graftsystem mit dazwischen liegendem Wall (Zingel) umgeben. Gesamtfläche max. 110 x 110 m. Im O ist daran eine kleine Parzelle von ca. 50 x 30 m Fläche angegliedert, die ebenfalls von einem Doppelgraben umgeben ist. Im SW sind zusätzlich zwei etwa gleich große, durch einen Graben voneinander getrennte, Parzellen angeschlossen, die im O-Bereich von einer Graft und im W-Bereich von einem Graben eingefasst sind. Die westliche Parzelle hat ein künstlich erhöhtes Geländeniveau von + 2 m NN. Auf diesen beiden Parzellen soll sich nach mündlicher Überlieferung ein Friedhof befunden haben. Im Garten liegt ein Steinsarkophag aus rotem Sandstein, der vermutlich im 12. Jh. angefertigt wurde. Vermutlich spätmittelalterlicher oder frühneuzeitlicher Häuptlingssitz, der auf einer älteren Gehöftwurt errichtet wurde. Nach einer durch den Grafen von Ostfriesland veranschlagten Kapitalschätzung aus dem Jahre 1593 gehörte ein Hillert Tiark Hillers zu Purkswei zu den höchstveranschlagten Bewohnern des Kirchspiels Sengwarden. Lt. Urkatasterkarte 1850 mit Gehöft bebaut.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

