Ehem. Kaliwerk
- Landkreis
- Northeim
- Samtgemeinde
- Uslar, Stadt
- Gemeinde
- Volpriehausen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Volpriehausen
- Adresse
- Industriestraße 2 A
- Objekttyp
- Toranlage
- Baujahr
- 1938
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- cc3b42d0-d931-4904-91aa-9da81e96ad94
- System-ID
- #61412252
- ADABweb-ID
- 33716939
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Dreigeschossiger Massivbau unter allseitig überstehendem Zeltdach in Tonziegeldeckung, im Westen zweigeschossiger Seitenflügel, an der Südostecke angesetzt zwei Geschosse hohe Mauer aus Hau- und Bruchsteinmauerwerk. Torhaus auf quadratischem Grundriss, leicht geböschtes Sockelgeschoss aus rustizierten Werksteinen mit stichbogigem Arkadengang an der Nordseite, Obergeschosse aus Ziegelmauerwerk mit rustizierter Eckverquaderung.
- Denkmalbegründung
- Der turmartige Bau mit anschließender Stützmauer wurde als Toranlage der östlichen Zufahrt zur Schachtanlage Wittekind der Burbach Kaliwerke errichtet, als die Wehrmacht 1938 das Bergwerk übernommen hatte, um unter Tage eine Heeresmunitionsanstalt einzurichten. Architekt war Otto Katzmann. Die Toranlage erscheint in der für die NS-Zeit typischen Monumentalität, die mit Motiven des Heimatschutzstils erzielt wird. An ihrer Erhaltung besteht ein öffentliches Interesse wegen ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für Bau- und Kunstgeschichte und durch beispielhafte Ausprägung eines Architekturstils.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

