Scheune
- Landkreis
- Hildesheim
- Samtgemeinde
- Hildesheim, Stadt
- Gemeinde
- Marienrode
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Marienrode
- Adresse
- Auf dem Gutshof
- Objekttyp
- Scheune
- Baujahr
- 1722
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- c91672ec-17ec-4a19-ba6d-0597975ed620
- System-ID
- #61658996
- ADABweb-ID
- 37525523
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Scheune des Klosters und der späteren Domäne Marienrode, erbaut 1722 (Inschrift auf südlichem Türsturz: "1722 SUB RMO AB. BERWARDO KOVEN"; Lesung nach Kunstdenkmäler-Inventar 1910, S. 125 f.). 1910 als "Kornscheune" bezeichnet. Der mächtige Bau mit Bruchsteinfassaden und Sandstein-Eckquaderungen unter einem Satteldach wirkt als nördliche Begrenzung des Gutshofs. Eine ursprüngliche große Rundbogen-Toröffnung der Längsdurchfahrt ist an der Ostseite erhalten. Westtor und Südtor sind jünger bzw. verändert. Nördlich angebaut und unter dem Hauptdach abgeschleppt schließt sich ein Fachwerkanbau mit ehemaligen Pferdeställen an. Das Innere der Scheune ist ein monumentaler stützenfreier Raum, überfangen von einem bauzeitlichen Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl.
- Denkmalbegründung
- Die Erhaltung der Scheune von Kloster und Domäne Marienrode liegt aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen im öffentlichen Interesse. Der wohl noch im 18. Jahrhundert errichtete Bau ist ein Zeugnis der Kloster- und Domänenwirtschaft und weist als solche Zeugnis- und Schauwerte für die örtliche Baugeschichte und Wirtschaftsgeschichte auf, auch in seiner beispielhaften Ausprägung des Gebäudetypus. Städtebauliche Bedeutung liegt vor wegen des prägenden Einflusses als Element des räumlichen Gefüges der Kloster- und Gutshofanlage.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61655308 | Klosteranlage
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

