Villa 'Weiße Distel'
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Hannover, Landeshauptstadt
- Gemeinde
- Hannover
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Oststadt
- Adresse
- Neues Haus 3
- Objekttyp
- Villa
- Baujahr
- 1896 - 1897
- Personen
- Börgemann, Karl (Architekt (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- c5218cc5-7d5f-4c16-af8f-2be8b959f552
- System-ID
- #61284542
- ADABweb-ID
- 30747728
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Freistehender, zweigeschossiger, kubischer Backsteinbau mit flachem, erneuertem Walmdach und Vorgarten mit bauzeitlicher Einfriedung. Die Hauptfront ist durch gotisierende Architekturmotive und aus Sandstein gefertigte Reliefs in den Brüstungsfeldern, Fensterrahmungen und an den Gebäudeecken dekoriert. Die Bauplastik, deren Distelmotiv dem Haus den Namen „Weiße Distel“ gab, stammt von Wilhelm Engelhard. Nach Kriegsschäden wurde die Villa vereinfacht wieder aufgebaut.
- Denkmalbegründung
- Die Villa „Weiße Distel“ wurde 1896/97 nach Plänen des Hannoverschen Architekten Karl Börgemann für den Senator Gustav Meyer auf dem einst zur Villa Neues Haus 4 gehörigen Gartengrundstück errichtet. In der Ausprägung ihres Bautyps ist sie zeittypisch und beispielhaft. Auch aufgrund ihrer Bedeutung für die Bau- und Siedlungsgeschichte Hannovers und als Werk des überregional bekannten Architekten Karl Börgemann liegt ihre Erhaltung im öffentlichen Interesse. Zudem ist sie wegen ihres prägenden Einflusses auf das Straßenbild und auf das räumliche Gefüge des Platzes am Neuen Haus von städtebaulicher Bedeutung.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

