Wohnhäuser Elisenstraße
Straßenansicht in die Elisenstraße (2024)
Straßenansicht die Elisenstraße hinab nach Osten (2024)
Straßenansicht in die Elisenstraße hinab nach Westen (2024)
Straßenansicht in die Elisenstraße hinab (2024)
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Hannover, Landeshauptstadt
- Gemeinde
- Linden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Linden-Nord
- Objekttyp
- Häusergruppe
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- c4c11a5e-f098-42b5-abbb-c1833e2f7063
- System-ID
- #61261468
- ADABweb-ID
- 30592888
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Die Elisenstraße, die seit 1870 von der Koch- zur Albertstraße reichte, wurde in den neunziger Jahren schnurgerade Richtung Nordwesten verlängert und zügig bebaut mit viergeschossigen Verblendziegel/Putzbauten (Elisenstraße 21, 21a, 22ff—36, 38, 40, 42, 44, Leinaustraße 5, 6). Die Erdgeschosse mit ihren außermittigen Eingängen bzw. Durchfahrten - im Hof fanden sich häufig Werkstätten - sind weitgehend einheitlich durch Bänderrustika als Sockelzone ausgewiesen. Die bis auf eine Ausnahme (Eckhaus Nr. 25) flachen, sechs bis neun Achsen umfassenden Fassaden zeigen überwiegend renaissancistischen, selten gotisierenden Dekor, der das erste und zweite Obergeschoss auszeichnet und durch verschiedene Fensterverdachungen und Versatzstücke rhythmisiert. Aus dem weitgehenden Verzicht auf geschossübergreifende Gliederungselemente (Ausnahme z. B. Nr. 31 mit durchgehenden Fensternischen) und aus dem Durchlaufen der Gurt- und Traufgesimse (Voraussetzung einheitliche Geschosshöhe) resultiert die kaum unterbrochene horizontale Streckung, die sich in der Dachzone durch zahlreiche Ausbauten (breite, mittige, teils übergiebelte, teils gerade abschließende Zwerch- oder Dachhäuser, seitliche Dachhäuschen und Schleppgauben) löst. Betonung erfahren die Bauten an den Straßenkreuzungen durch Läden, Abschrägung und besondere Eckgestaltung.
- Denkmalbegründung
- Die um 1895 bebauten Straßenabschnitte der Elisenstraße wirken sehr einheitlich. Die Architektur der Wohn- und Geschäftshäuser hat hier fast ungestört den Originalzustand bewahrt und ist damit beispielhaft für die Entwicklung der städtischen Bebauung in der aufstrebenden Industriestadt Linden, die erst 1920 zu Hannover eingemeindet wurde. An der Erhaltung der für die Stadtentwicklung um 1900 beispielhaften Gruppe besteht aufgrund des geschichtlichen Zeugnis- und Schauwertes sowie der städtebaulichen Bedeutung in öffentliches Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
Straßenansicht in die Elisenstraße (2024)
Straßenansicht die Elisenstraße hinab nach Osten (2024)
Straßenansicht in die Elisenstraße hinab nach Westen (2024)
Straßenansicht in die Elisenstraße hinab (2024)

