Pelikan-Werke - Tintenturm
Blick von Nordwesten (2016)
Buntglas-Fenster im Sitzungssaal (2026)
Detail Buntglas-Fenster im Sitzungssaal (2026)
Sitzungssaal (2026)
Heizungsverkleidung im Sitzungssaal (2026)
Tür im Foyer (2026)
Tür im Foyer (2026)
Tür im Sitzungssaal (2026)
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Hannover, Landeshauptstadt
- Gemeinde
- Klein-Buchholz
- Orts-/Stadtteil/Lage
- List
- Adresse
- Pelikanplatz 19
- Objekttyp
- Verwaltungsgebäude
- Baujahr
- 1913
- Personen
- Siebrecht, Karl
Vierthaler, Ludwig
Hölzel, Adolf
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- c414ad8e-e247-4c89-8fa2-9403895dafe0
- System-ID
- #61279749
- ADABweb-ID
- 30730816
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Der dreigeschossige Sichtziegelbau mit hohem Satteldach und rundem Dachreiter schließt den westlichen Flügel der Pelikan-Fabrikgebäude nach Norden ab. Die Fassade wird durch flache Lisenen vertikal gegliedert, die hohen Fenster des Obergeschosses beleuchten den Fest- und Konferenzsaal, der mit bauzeitlichen, ornamentierten Holzvertäfelungen ausgestattet ist. An den Türen und im Foyer sind teils rahmende Keramikfriese erhalten. Die Ostseite des Saals schmücken seit 1932 farbige Glasmosaikfenster von Adolf Hölzel, die nach Kriegsschäden 1963 rekonstruiert wurden. Das Treppenhaus ist in den 1950er Jahren verlegt und neu erbaut worden. Seit 2017 ist die Pelikan Holding in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude, dem “Tintenturm“, wieder mit Archiv und Museum präsent.
- Denkmalbegründung
- Der heutige Tintenturm ist 1913 zum 75-jährigen Firmenjubiläum als neues Verwaltungsgebäude mit Sitzungssaal und Privatkontor errichtet worden. Hier tagte die Geschäftsleitung ebenso wie die Außendienstmitarbeiter zu regelmäßigen Arbeitstreffen. Die repräsentative Innenausstattung stammt vom Bildhauer Ludwig Vierthaler und den Brüdern Siebrecht, die auch die Außenfassaden entworfen haben. Sie ist zusammen mit den 1932 von Adolf Hölzel entworfenen Glasfenstern künstlerisch bedeutsam. An der Erhaltung des einstigen Verwaltungsgebäudes besteht darüber hinaus sowohl aufgrund der bau-, wirtschafts- und siedlungsgeschichtlichen Bedeutung als auch wegen seiner städtebaulichen Bedeutung als prägender Teil der Gesamtanlage der einstigen Pelikanwerke ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61261386 | Fabrikanlage
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Blick von Nordwesten (2016)
Buntglas-Fenster im Sitzungssaal (2026)
Detail Buntglas-Fenster im Sitzungssaal (2026)
Sitzungssaal (2026)
Heizungsverkleidung im Sitzungssaal (2026)
Tür im Foyer (2026)
Tür im Foyer (2026)
Tür im Sitzungssaal (2026)

