Klostergarten Mariensee
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Neustadt am Rübenberge,St.
- Gemeinde
- Mariensee
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Mariensee
- Adresse
- Höltystraße 1
- Objekttyp
- Klostergarten
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- c21d1c0e-bbe1-441d-bfc1-0c6558d97adc
- System-ID
- #61329741
- ADABweb-ID
- 30980877
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Historischer Kreuzgang des Klosters, der zwischen 1729 und 1840 als Bestattungsplatz und später als Bleiche diente. Südlich und westlich umgeben die ursprünglich gleichmäßig parzellierten, von Hecken oder Holzzäunen umhegten Damengärten die Klostergebäude, östlich schließt der deutlich größere Äbtissinengarten an. Der ehemalige Küchengarten, Obstbaumwiesen und Schafweiden ergänzen den Klostergarten im Süden und im Westen der Gesamtanlage.
- Denkmalbegründung
- Am Erhalt des Klostergartens von Mariensee besteht aus geschichtlichen, wissenschaftlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Die Anlage hat Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte von Mariensee und Zeugnis- und Schauwerte für die Kultur- und Geistesgeschichte der Klosterlandschaft der Calenberger Klöster. Es bestehen Zeugnis- und Schauwerte für die Bau- und Kunstgeschichte. Im Besonderen haben die noch erhaltenen Konventualinnengärten im Süden und Westen des Klosters Zeugnis- und Schauwerte durch ihre beispielhafte Ausprägung als sogenannte Damengärten der evangelischen Frauenklöster und Damenstifte in Norddeutschland, die auch einen Beispielwert in ihrer wissenschaftlichen Bedeutung aufweisen. Der Klostergarten hat prägenden Einfluss auf das Ortsbild von Mariensee. Zudem hat er prägenden Einfluss als Element des räumlichen Gefüges der Klosteranlage.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61329377 | Klosteranlage
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

