Brutsteene
- Landkreis
- Emsland
- Samtgemeinde
- Sögel
- Gemeinde
- Groß Berßen
- Gemarkung
- Groß Berßen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Brutsteine
- Objekttyp
- Großsteingrab
- Baujahr
- Mittelneolithikum (N)
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- c2058935-3328-48e0-80a9-29d40d1c9ef2
- System-ID
- #60920016
- ADABweb-ID
- 28962649
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Ernst Sprockhoff beschreibt in seinem Atlas zur Megalithkultur Deutschlands aus dem Jahre 1975 das Großsteingrab wie folgt: "Grab IX. Brutsteene. Stark zerstörtes Hünenbett in Richtung Ostsüost-Westnordwest mit gleichgerichteter Kammer. Die Südflucht der Umfassung ist durch drei, am Ostende des Monuments in situ stehende Steine einwandfrei festgelegt. Alle anderen, den langen Erdhügel umstehenden Steine befinden sich nicht mehr in situ, und von den Sprengstücken am Westende vermag nicht gesagt zu werden, ob es sich nicht etwa um Reste von Decksteinen handelt. Es wird ein rechteckiges Hünenbett sein, woran auch die Mitteilung Bödikers, die von einem ovalen Hügel spricht, nichts ändert. Das Hünenbett wird 30 m lang und 6 m breit gewesen sein. Die Grabkammer, die freigelegt ist, besteht noch aus den beiden in situ befindlichen Trägern der Schmalseite und je zwei Tragsteinen der Langseite. Hier fehlen sicherlich je zwei, so daß man ursprünglich eine vierjochige Kammer anzunehmen hat. Ihre lichten Abmessungen betragen 5 m zu 2 m." Die Anlage entspricht auch heute noch der Beschreibung Sprockhoffs.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 60896136 | Grabhügelfeld
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

