Bergbau/Abbau
- Landkreis
- Osnabrück
- Samtgemeinde
- Bad Iburg, Stadt
- Gemeinde
- Iburg
- Objekttyp
- Bergbau/Abbau
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- bead7fda-eff3-4d04-b042-a4f49f8c884b
- System-ID
- #60890376
- ADABweb-ID
- 28948165
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Nordöstlich von Bad Iburg befinden sich am Rand eines Bergplateaus in S-Hanglage Bergbaurelikte. Der W-Teil liegt im Bereich der Gmkg. Iburg (FStNr. 39), der größere O-Bereich in der Gmkg. Glane-Visbeck (FStNr. 54). Die Bergbaurelikte befinden auf einer langgestreckten Fläche von ca. 230 x 40 m. Zahlreiche meist unförmige Abbaugruben mit begleitenden Pingen von ca. 7-15 m Durchmesser und ca. 1-2 m Höhe. Im NW eine längliche Abbaurinne von ca. 70 m Länge und ca. 10-15 m Breite mit beidseitig (N und S) abgelagertem Aushub. Direkt mit dem Bergbau verbunden sind hangabwärts führende Wegespuren von ca. 3-7 m Breite und ca. 0,8-2 m Tiefe. Die Hohlwege münden teilweise in tiefe natürliche Bachtäler, die nach SW orientiert sind. Lt. Karte der nutzbaren Lagerstätten und Gesteine Niedersachsens 1952, Bl. 307 Iburg, steht in diesem Areal Wealden Steinkohle an. Der Abbau von Wealden-Kohle im direkt nördlich gelegenen Gebiet von Borgloh-Oesede ist seit 1527 mit Schacht- und Stollenbau belegt. Die Hauptperiode lag zwischen 1874-1903. Seit 1918 stillgelegt. Die Bergbaurelikte sind daher als die Reste neuzeitlichen Steinkohlenbergbaus zu deuten.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

