Zollhaus
- Landkreis
- Gifhorn
- Samtgemeinde
- Papenteich
- Gemeinde
- Meine
- Gemarkung
- Bechtsbüttel
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Meinholz
- Adresse
- Meinholz 2
- Objekttyp
- Zollhaus
- Baujahr
- um 1820
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- be2c368c-4bec-498c-9fd4-84418a76fcda
- System-ID
- #61427469
- ADABweb-ID
- 33931744
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Eingeschossiger traufständiger verputzter Massivbau auf verputztem Backsteinsockel unter Halbwalmdach mit Gauben. Symmetrisch gegliederte Fassade hohen Sprossenfenstern. An der Ostfassade befindet sich ein vertieft liegender Eingangsbereich.
- Denkmalbegründung
- Das heute als Wohnhaus genutzte Gebäude an der B4 zwischen Braunschweig und Meine wurde um 1820 als Zollhaus errichtet. Um 1810 entstand an der "Communion Post Straße von Braunschweig nach Hamburg" der Ortsteil Meinholz, der großen Nord-Süd-Verbindung, die Napoleon I von 1805 bis 1810 ausbauen ließ. Das Wegehaus wurde erbaut, um Wegegelder und Zölle einzunehmen. Es diente zugleich als Umspannstation für die Pferdewagen. Nach der Gründung des Zollvereins 1834 wurde keine Station für Warenzölle mehr benötigt. Die Gebäude wurden verkauft und einer anderen Nutzung zugeführt. An dem ehemaligen Zollhaus besteht aus orts- und landesgeschichtlichen Gründen, als Zeugnis- und Schauwert für die Siedlungsgeschichte mit beispielhafter Ausprägung eines Gebäudetypus Zollhaus und aus straßenbildprägenden städtebaulichen Gründen ein öffentliches Erhaltungsinteresse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

