Dorfwurt
- Landkreis
- Stadt Wilhelmshaven (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Wilhelmshaven, Stadt
- Gemeinde
- Sengwarden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Breddewarden
- Objekttyp
- Dorfwurt
- Baujahr
- Ältere Römische Kaiserzeit
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- bb9a1bd7-7a22-4172-b035-cf970a434979
- System-ID
- #60825257
- ADABweb-ID
- 28915468
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Ovale Dorfwurt. Größte Länge ca. 270 m (WSW–ONO), größte Breite ca. 240 m, Höhe + 4,8 m NN und einer Höhe über umgebendem Gelände ca. 1,3 m. Im N und O von Ringweg begrenzt, im S und W von Graft. Im höchsten Wurtbereich ist noch ein Fething vorhanden, der die Trinkwasserversorgung durch Speicherung von Oberflächenwasser sicherstellte. Die Wurt wurde vermutlich in der älteren römischen Kaiserzeit auf einer Geestkuppe angelegt. Mit dem im O und N erhaltenen Ringweg und dem Fething enthält sie typische Elemente der vor- und frühgeschichtlichen Wurtendörfer. Siedlungsgenetische Bedeutung durch Lage in der Nähe des Sengwarder Altendeichs und der in seinem Zuge angelegten Deichreihensiedlung (vgl. Wurten FStNr. 75-80). Älteste urkundliche Erwähnung im Jahre 1454. 1495 wird ein Vinke Vocke von Breddewarden genannt, 1519 verkaufte Ino von Upgant seine Herdstelle in Braytwerden an den Häuptling Fulf von In- und Kniphausen. Um 1600 existierten acht Herd- bzw. Hofstellen in Breddewarden, von denen fünf in herrschaftlicher Hand waren. An dem Mittelweg lagen die Köterhäuser, darunter ein "Handlungshaus" mit Gastwirtschaft, eine Schule und fünf Handwerkerhäuser. Lt. Urkatasterkarte 1849 mit vier Gehöften und zehn Wohnhäusern bebaut.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

