Weißekreuzplatz
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Hannover, Landeshauptstadt
- Gemeinde
- Hannover
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Oststadt
- Adresse
- Weißekreuzplatz
- Objekttyp
- Platz
- Baujahr
- 1880
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- b7ccf5f3-4ac1-4113-8b90-8829649cb112
- System-ID
- #61284436
- ADABweb-ID
- 30745349
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Trapezförmiger und sich nach Süden öffnender gründerzeitlicher Stadtplatz, der sich östlich des unregelmäßigen Verlaufs der Alten Celler Heerstraße (heute Lister Meile) erstreckt. Sechs Straßenzüge, deren Bebauung durch Sichtbezüge zur Platzanlage gehört, münden auf den Platz oder berühren ihn tangential. 1903 durch den Stadtgartendirektor Julius Trip als Schmuckplatz gestaltet, erfuhr der Weißekreuzplatz mehrfach Umgestaltungen und nach der Zerstörung der Leibnizschule 1943 eine Erweiterung nach Süden. Nach dem U-Bahnbau ist die Grünanlage in ihrer heutigen Größe 1980-81 neugestaltet und mit der Fußgängerzone „Lister Meile“ verknüpft worden. 2023 folgte eine weitere Erneuerung und Umgestaltung unter Einbeziehung des vorhandenen Baumbestands.
- Denkmalbegründung
- Der Weißekreuzplatz wurde 1880 bei der Bebauung des Steintorfeldes nördlich des Hauptbahnhofs und direkt östlich an die Alte Celler Heerstraße grenzend als gründerzeitlicher Stadtplatz angelegt, bis 1890 mit zumeist viergeschossigen Wohn- und Geschäftshäusern umbaut, 1903 als Schmuckplatz gestaltet, 1980 nach Süden erweitert und mehrfach umgestaltet. Aufgrund seiner Bedeutung für die Bau- und Siedlungsgeschichte Hannovers liegt seine Erhaltung im öffentlichen Interesse. Zudem ist er wegen seines prägenden Einflusses auf das Orts- und Straßenbild von städtebaulicher Bedeutung.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61261353 | Häusergruppe
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

