Hünenburg
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Hemeln
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hünenburg
- Objekttyp
- Burg
- Baujahr
- 8.-10. Jh.
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- b74d0031-69ee-44cc-8f0d-bf6dcf24299e
- System-ID
- #60852587
- ADABweb-ID
- 28926885
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Burg in Spornlage, stellenweise sichtbar werdend durch einen Wall, teilweise mit vorgelagertem Graben, der eine Fläche von ca. 200 x 450 m in seiner größten Ausdehnung umgibt. Das nach O offene Gelände wurde durch einen starken Wallgraben von ca. 130 m Länge und einer Höhe von teilweise über 2 m abgesichert. Auf dem Kamm direkt über der südlichen Steilkante ein breiter, flacher Wall. Im O, wo der Kamm weniger ausgeprägt ist, zusätzlich ein schwacher Wall auf der Steilkante. Außerdem im W und NW noch ein Wall bzw. Wallreste vorhanden. Die Befestigung ist im Osten gut erhalten, auf den anderen Seiten hingegen stark verschliffen. Die Hünenburg war ursprünglich eine Befestigung der späten römischen Kaiserzeit, die in der Karolingerzeit wiederverwendet wurde. Sie liegt im Bramwald, der sich im damaligen Grenzgebiet zwischen fränkischem und sächsischem Herrschaftsgebiet befand. Somit kann sie theoretisch beiden nacheinander als Fluchtburg gedient haben. Unter fränkischer Herrschaft existierte im Bramwald aber auch ein Reichsgutkomplex mit einem Haupthof in Hemeln als Zentrum. Die Aufgabe der Hünenburg könnte in der Absicherung dieser Besitzkonzentration bestanden haben.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

