Gut Loxten
- Landkreis
- Osnabrück
- Samtgemeinde
- Artland
- Gemeinde
- Nortrup
- Gemarkung
- Nortrup
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Gut Loxten
- Objekttyp
- Wasserburg
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- b722b6ca-6c45-47b0-a3ab-24e5f0b30eb6
- System-ID
- #60885195
- ADABweb-ID
- 28945696
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Name: Gut Loxten. Wasserburg mit innerer und äußerer Graft. Sehr gut erhalten. Das Herrenhaus, zwei seitlich im S vorgelagerte Flügelbauten und zwei Ecktürme im N liegen in der inneren Graft. Die Gebäude sind durch eine umlaufende Brüstungsmauer miteinander verbunden. Die Zuwegung erfolgt von S über eine Brücke mit hohen Sandsteinpfeilern. Die äußere Graft umschließt im N einen Park. Östlich des Wasserschlosses liegt ein größerer Teich, an dessen N-Ende ehemals eine Mühle stand. Die Wasserversorgung der Gräftenanlage, des Teiches und der Mühle wurde bzw. wird durch eine künstliche Kanalisierung des Reitbaches (auch Loxter Mühlenbach) sichergestellt. Zur Gestalt der ursprünglichen Wasserburg können keine Aussagen getroffen werden. Das heutige Schloss ist im Stil des niederländischen Barocks errichtet worden und besteht aus einem 20 x 18,50 m großen, zweistöckigen Haupthaus mit zentralem Risalit auf der Rückseite und Portikus am Fronteingang. Auf der rechteckigen, von einer Mauer umgebenen Hauptburginsel befinden sich beiderseits der Zuwegung von der Vorburg jeweils ein Nebengebäude mit vorspringendem Eckturm. In den beiden Nordecken stehen zwei fünfseitige Pavillons. Auf der Vorburg, deren Wassergräben im Süden und Osten heute fehlen, steht nur noch ein einzelnes Wirtschaftsgebäude, zu Beginn des 20. Jh.s. waren es noch vier. Im Norden der Hauptburg befindet sich eine große Garteninsel. Johann von Dinklage errichtete 1474 südlich von Nortrup einen Rittersitz auf einem bereits bestehenden Bauernhof. Seit 1682 im Besitz des Geschlechts von Hammerstein. 1691/98 Bau des heutigen streng symmetrischen Schlosskomplexes in reiner Ziegelbauweise. Die Ziegel wurden vor Ort gebrannt. Erneuerung des Herrenhauses und der Flügelbauten 1921/22.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

