Zum Ochsenkopf
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Münden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Münden
- Adresse
- Sydekumstraße 8
- Objekttyp
- Wohnhaus
- Baujahr
- 1528
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- ac955b27-1a81-49de-8584-2ebb334bf195
- System-ID
- #61607207
- ADABweb-ID
- 36481237
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Giebelständiges dreigeschossiges Fachwerkhaus in Ständerbauweise, mit Satteldach in Ziegeldeckung. Obergeschoss und Giebeldreieck straßenseitig vorkragend über Knaggen mit Kehle-Stab-Kehleführung, dazwischen einfache Füllbohlen. Im Erdgeschoss mittiger, spitzbogiger Eingang. Im zweiten Obergeschoss in den Brüstungsfeldern einzelne dreipassartig ausgeschnittene Andreaskreuze. Von der Konstruktion her handelt es sich um einen spätgotischen Ständerbau, bei dem die Ständer an den Seitenwänden bis hoch zum Dachansatz reichen. Errichtet 1528 (d).
- Denkmalbegründung
- Der spätgotische Ständerbau "Zum Ochsenkopf" stammt dendrochronologisch belegt von 1528, d.h. die für den Bau verwendeten Bäume wurden im Sommer 1528 gefällt. Das giebelständige Haus gehört zu den wenigen Ausnahmen der ansonsten überwiegend traufständig angeordneten Hausfronten in Münden. Für das späte 17. Jahrhundert ist hier eine Lohgerberei angesiedelt. Als weitere Gewerbe wurden im Haus Lederhandel, Dielenhandel und Seifensieden betrieben. Der Ochsenkopf hat eine hohe orts-, bau- und kunstgeschichtliche Bedeutung, er ist zudem ein typischer Fachwerk-Vertreter der Spätgotik. An seiner Erhaltung besteht darüber hinaus wegen des straßen- und ortsbildprägenden Schau- und Zeugniswerts und als bedeutender Teil der Mündener Altstadt ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61606625 | Altstadt (Baukomplex)
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

