Schloss Wrisbergholzen - Schlossgraben
- Landkreis
- Hildesheim
- Samtgemeinde
- Sibbesse
- Gemeinde
- Wrisbergholzen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Wrisbergholzen
- Adresse
- Platz 4
- Objekttyp
- Graft
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- ab0ad49a-3d73-4caa-8da1-f48d2b28ba42
- System-ID
- #61490212
- ADABweb-ID
- 34541980
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Reste des ehemaligen Wassergrabens, der die Schlossanlage von Wrisbergholzen dreiseitig umschließt und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mäandrierend umgestaltet wurde. Im Westen gewährt eine aus Kalkstein erbaute Doppelbogenbrücke den Zugang zum Wirtschaftshof, östlich schließt sich die weitläufige Parkanlage an. Im Bereich der Gartenterrasse sowie südlich wurde der Wassergraben verfüllt.
- Denkmalbegründung
- Der Wassergraben des 1740-45 anstelle einer mittelalterlichen Burg erbauten Schlosses Wrisbergholzen wurde zusammen mit dem Neubau des Barockschlosses streng symmetrisch angelegt. Er geht auf den wasserführenden Burggraben zurück und umschloss ursprünglich die gesamte Gutsanlage. 1864 ist er nach Plänen des späteren Berliner Stadtgartendirektors Gustav Meyer in ein mäandrierendes Gewässer umgewandelt worden, das die strenge Trennung zwischen Park und Schloss auflösen sollte. Der Wassergraben ist sowohl von Bedeutung für die Orts- als auch für die Bau- und Siedlungsgeschichte. Seine Erhaltung liegt zudem aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung als wesentliches Element der ortsbildprägenden Schlossanlage im öffentlichen Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61476025 | Schlossanlage
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

