Wohn-/Geschäftshaus
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Hannover, Landeshauptstadt
- Gemeinde
- Hannover
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Mitte
- Adresse
- Theaterstraße 3
- Objekttyp
- Wohn-/Geschäftshaus
- Baujahr
- 1849 - 1850
- Personen
- Tramm, Christian Heinrich
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- a4e91aa0-32ae-4d2b-b847-78a2a900ac53
- System-ID
- #61279932
- ADABweb-ID
- 30736178
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Architektengeneration_1810
- Beschreibung
- Repräsentativer, neunachsiger Sandsteinbau mit verputzten Obergeschossen im Rundbogenstil in traufständig-geschlossener Reihe; straßenseitiger Abschluss der rückwärtigen Wagonfabrik. Die aufällige Horizontalbetonung wird durch die profilierten, teilweise friesartig gestalteten Brüstungsgesimse hervorgerufen. Als um 1930 dem ursprünglich dreigeschossigen Bau unter Verwendung des abschließenden Dachgesimses ein viertes Obergeschoss angepasst aufgesetzt wurde, nahm das dem horizontal gelagerten Bau die beabsichtigte Breitenwirkung. Entsprechend der betonten Mittelachse mit großer Durchfahrt sind die leicht risalitartig vorgezogenen Außenachsen mit schmaleren Eingängen gestaltet. Die Reihung der Rundbogenfenster mit den typischen Tramm´schen Bögen – reliefartige Halbkreisbögen auf kleinen Konsolen – wird kaum merklich durch eine feine Vertikalgliederung von dienstähnlichen Polygonalstreben rhythmisiert. Errichtet 1849-1850 als Wohn- und Geschäftshaus des Eisenbahnwagen-Fabrikanten Adolf Lücke, später Oberpostdirektion. Architekt: Hofbaumeister Christian Heinrich Tramm.
- Denkmalbegründung
- Das Wohn- und Geschäftshaus Theaterstraße 3 wurde 1849-1850, unmittelbar nach Anlage der Theaterstraße, nach Plänen von Christian Heinrich Tramm erbaut. Das zwischenzeitlich als Postdirektion und heute als Verwaltungsbau genutzte Wohn- und Geschäftshaus entstand für den Eisenbahnwagonfabrikanten Adolf Lücke und ist das letzte erhaltene bauliche Zeugnis der Erstbebauung. An seiner Erhaltung besteht aufgrund der geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte als beispielhafter Wohn- und Geschäftsbau Mitte des 19. Jahrhunderts mit Zeugniswert für die Bau-, Siedlungs-, Stadtbau- und Wirtschaftsgeschichte sowie als Werk des überregional bekannten Architekten Heinrich Tramm und aufgrund der städtebaulichen Bedeutung als prägendes Element im räumlichen Gefüge einer Straße mit Wirkung auf das Straßenbild ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61635233 | Straßenzug
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

