St. Katharina, kath.
Fernansicht von Osten (2020)
Ansicht von Westen (2020)
Außenansicht (2021)
Außenansicht (2020)
Westportal (2020)
Innenraum, Blick nach Osten (2020)
Innenraum, Blick nach Westen (2020)
Grundriss
Mauer (2016)
- Landkreis
- Cloppenburg
- Samtgemeinde
- Lindern (Oldenburg)
- Gemeinde
- Lindern
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Lindern
- Adresse
- Kirchstraße
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1862 - 1865
- Personen
- Hensen, Johann Bernhard (Architekt (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- a48cbabb-e8af-4398-8d8d-76feaff5f176
- System-ID
- #61503962
- ADABweb-ID
- 34795228
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Johann-Bernhard-Hensen
- Beschreibung
- Katholische, neugotische, dreischiffige Backstein-Hallenkirche unter Satteldach, erbaut 1862-65 von Johann Bernhard Hensen. Fünfjochiges Langhaus, im Inneren sehr steil mit schlanken, feingliedrigen Bündelpfeilern mit zierlichen Kapitellen und Kreuzrippengewölbe. Vorgestellter, oktogonaler Turm auf quadratischem Grundriss mit spitzem Helm im Westen. Neugotische Eckfialen und spitzbogige Blendbalustrade am Übergang der Geometrien sowie zwischen den schlanken Fenstern mit Schallluken mit Wasserspeiern in Tiergestalten geschmückt. Die Öffnungen bekrönt von acht kleinen Giebeln. Im Erdgeschoss vollständig aus Sandstein ausgebildetes figurenbesetztes Porta mit Gewänden, seitlichen Säulen, Fialen, Wimperg und abschließender Kreuzblume. Eingezogener 5/8 Chor im Osten mit heller, lichter Verglasung und figürlicher Glasmalerei von ca. 1860/70. Maßwerkfenster aus Sandstein, darunter umlaufendes Kaffgesims. Neugotischer Hochaltar mit zwei Seitenaltären unter Einbeziehung des mittelalterlichen Schnitzaltars. Taufbecken mit Rundbögen aus dem 12. Jahrhundert und zwei große, vielarmige Messingstandleuchter aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.
- Denkmalbegründung
- Zentral in Lindern gelegen wurde die neugotische Kirche unter Einbeziehung mittelalterlicher Überlieferungen errichtet. Der detailreich gestaltete, markante Westturm bildet einen sichtbaren Akzent im Ortszentrum aus, welches sich um die angrenzende Platzgestaltung gruppiert. Durch die filigrane Bauweise der Bündelpfeiler, anstelle der ursprünglich geplanten und bauzeitlichen Plänen zu entnehmenden kantonierten Rundpfeiler, entfaltet sich die Raumwirkung der Kirche bis heute harmonisch im Stil hochgotischer Sakralbauten. Die Erhaltung der St. Katharina von Siena liegt wegen ihrer geschichtlichen Bedeutung aufgrund der Ortsgeschichte und den Entwicklungen der Kirchengemeinde sowie aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für die Bau- und Kunstdenkmalpflege durch beispielhafte Ausprägung als neugotische Backstein-Hallenkirche, wegen ihres Zeugnis- und Schauwertes als als Sakralbau des insbesondere lokal wirkenden und dort bekannten Architekten Johann Bernhard Hensen, wegen ihrer künstlerischen Bedeutung als Erlebniswert nicht alltäglicher Gestaltwerte aufgrund der stilistischen Ausbildung mit architektonischen Gestaltmitteln der Neugotik mit zahlreichen Details, wie am Turm und Portal, ihres Erlebniswertes für bedeutende Innenraumgestaltung des hochgotisch wirkenden Kirchenraumes sowie wegen ihrer städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Straßen- und Ortsbild als sichtbare Landmarke und aufgrund des prägenden Einflusses als Element des räumlichen Gefüges eines Platzes im Ortskern von Lindern, in öffentlichem Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61691549 | Kirchenanlage (Baukomplex)
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61503978 | Einfriedung | Lindern (Oldenburg) - Lindern
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
Fernansicht von Osten (2020)
Ansicht von Westen (2020)
Außenansicht (2021)
Außenansicht (2020)
Westportal (2020)
Innenraum, Blick nach Osten (2020)
Innenraum, Blick nach Westen (2020)
Grundriss
Mauer (2016)

