Schloß Ledenburg
- Landkreis
- Osnabrück
- Samtgemeinde
- Bissendorf
- Gemeinde
- Nemden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Gut Ledenburg
- Objekttyp
- Wasserburg
- Baujahr
- Spätmittelalter (14.-15. Jh.)
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- a271d4bf-ec02-4e9a-82d2-b19c2ebe5759
- System-ID
- #60893189
- ADABweb-ID
- 28949158
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Wasserburg. Name: Schloss Ledenburg, auch "Neue Holter Burg". Burg mit Haupt- und Vorburg, die jeweils von einer rechtwinkligen Graft umgeben sind. Heutige Bebauung: Zweiflügeliges Herrenhaus von 1627. Im Bereich der Vorburg ein Torhaus und Nebengebäude. Erhalten ist sowohl die Hausgraft als auch die äußere Graft. Breite der Hausgraft 15 m, Breite der äußeren Graft ca. 5-10 m. Gesamtfläche ca. 215 x 180 m, Innenfläche der Hauptburg ca. 65 x 30 m. Die gesamte Schlossanlage ist gut restauriert und sehr gepflegt. Gründungszeit im Spätmittelalter, möglicherweise als Nachfolgerin der alten Burg Holte (Gmkg. Holte-Sünsbeck FStNr. 1). Die Frühzeit der Ledenburg ist weitgehend ungeklärt, da das dortige Archiv 1618 verbrannt ist. Zu ihrem anderen Namen als "Neue Burg Holte" gelangte sie, weil eine der letzten Angehörigen des Geschlechts von Holte, Jutta von Holte, in die Besitzerfamilie von Langen einheiratete. Vermutlich um 1350 wurde die erste Burg errichtet. Ungefähr 100 Jahre später übernahm das Osnabrücker Geschlecht von Leden den Besitz. 1499 wurde sie von Kaiser Maximilian für exemt erklärt. Mit dem Aussterben der Familie von Leden ging die Burg um 1557 an die Familie von Ennigloh gen. Pladiese über, sowie 1622 durch Heirat an die von Grothaus zu Krietenstein. 1776 kam sie erneut durch Heirat an die Grafen von Münster. Seit 1951 befindet sie sich im Besitz der Dissener Fabrikantenfamilie Homann.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

