Neuer jüdischer Friedhof Münden
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Münden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Münden
- Adresse
- Oberer Mittelweg
- Objekttyp
- Jüdischer Friedhof
- Baujahr
- 1932
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- a0ec649f-8e44-4503-b2eb-d010025a6449
- System-ID
- #61610443
- ADABweb-ID
- 36489153
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Begräbnisplatz, zwei Kilometer vom historischen Stadtkern, am Hang des Questenberges, östlich der Bahnlinie Hannoversch Münden- Göttingen gelegen. 1928 von der jüdischen Gemeinde erworben, 1932 eingeweiht. Umfassungsmauer und Metalltor. Bis zur Vernichtung der Gemeinde im Jahre 1942 wurden sieben Gräber angelegt. Zwischen 1979 und Mitte der 1980er Jahre mehrfache Schändung des 991 qm großen Friedhofes.
- Denkmalbegründung
- An der Erhaltung des 1932 eingeweihten neuen jüdischen Friedhofs von Hannoversch Münden besteht aufgrund seiner historischen und wissenschaftlichen Bedeutung ein öffentliches Interesse: Als Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinde von Münden mit ca. vier erhaltenen Grabsteinen aus der Zeit zwischen 1932 und 1940 ist er sowohl ein aussagekräftiges Objekt der lokalen Geschichte als auch der Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte und der Geschichte der jüdischen Bestattungskultur. Als eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse für die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Niedersachsen besitzt der Friedhof einen hohen Dokumentations- und Erinnerungswert.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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