Villa Senft
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Münden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Münden
- Adresse
- Bahnhofstraße 32
- Objekttyp
- Villa
- Baujahr
- 1877
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- a0e1b23f-ae83-4770-82b6-6c1e8660fd79
- System-ID
- #61610379
- ADABweb-ID
- 36487723
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Freistehender Bachsteinbau mit Walmdach in Pfannendeckung und markanten pagodenartigen Dachaufbauten in Schieferdeckung. Die Fassade mehrfarbig mit roten Backsteinen im erhöhten Kellergeschoss, ansonsten in orangenem Backstein mit Schmuckelementen in grün glasierten Back- und besonderen Formsteinen, dies am Fries unter dem Zwischengesims und insbesondere am Traufgesims. Die Fenster segmentbogenförmig geöffnet, im Obergeschoss überfangen von gemauerten Dreipässen mit ebenfalls aus grün glasierten Formsteinen gebildeten Oculi. Erbaut 1877 (a) für den Holzhändler A. Senft mit Villengarten.
- Denkmalbegründung
- Die gut erhaltene Villa Senft an der Bahnhofstraße 32 in Münden wurde 1877 in zeittypischen historistischen Formen mit Back- und farbig glasierten Formsteinen erbaut. Das Bauwerk hat als Teil des Bahnhofsviertels eine Bedeutung für die Ortsgeschichte und darüber hinaus auch allgemein für die Bau- und Kunstgeschichte sowie außerdem als typischer Bau des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Erhaltung der Villa liegt auch aus künstlerischen Gründen wegen nicht alltäglichen Gestaltwerte sowie zudem in städtebaulicher Hinsicht wegen des straßenbildprägenden Schau- und Zeugniswerts im öffentlichen Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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