Manningaburg
- Landkreis
- Aurich
- Samtgemeinde
- Krummhörn
- Gemeinde
- Pewsum
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Pewsum
- Objekttyp
- Wasserburg
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 9f2e7e75-5175-4aa6-a9f4-8d33c7c962bd
- System-ID
- #61495240
- ADABweb-ID
- 34633329
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Gesamtanlage der dreiflügeligen, ein- bis zweigeschossigen Manningaburg mit einer breiten Graft, altem Baumbestand sowie Epitaphien und Brunnen im Burghof. Der hohe Südflügel und der Westflügel stammen in den Grundmauern von 1458, der Nordflügel mit Toreinfahrt ist nach der Übernahme der Burg durch die Häuptlingsfamilie der Cirksena um 1565 unter niederländischem Einfluss mit sogenannten Specklagen-Schichten (abwechselnd Sandstein und Backstein) errichtet worden. Im Kellergeschoss finden sich Schlüsselloch-Schießscharten. Der Torbogen der Durchfahrt außen mit bossierten Pilastern, innen mit kräftigen Säulen. Im Hof zwei Epitaphien, eins davon um 1560 entstanden mit der Darstellung eines Ritters im Hochrelief.
- Denkmalbegründung
- Von der aus Oberburg und Vor- oder Unterburg bestehenden großen Anlage der Manningaburg in Pewsum sind die drei Flügel der alten Häuptlingsburg erhalten, die in ihrem Kern auf das Jahr 1458 zurückgehen und nach Westen und Süden von den Resten einer Graft umgeben sind. Die Manningaburg war vermutlich der älteste Stammsitz der ostfriesischen Häuptlingsfamilie Manninga. Die Gesamtanlage ist nicht nur bedeutsam für die Orts- und Siedlungsgeschichte, sondern auch für die Bau- und Kunstgeschichte. Zudem liegt ihre Erhaltung aufgrund ihres prägenden Einflusses auf das Ortsbild und ihrer damit verbundenen städtebaulichen Bedeutung im öffentlichen Interesse.
- Weiterführende Links
- Ebidat Burgendatenbank: Pewsum
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

