St. Marien-Kapelle
- Landkreis
- Hildesheim
- Samtgemeinde
- Sibbesse
- Gemeinde
- Grafelde
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Grafelde
- Adresse
- Kirchbrink 2
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1512 - 1753
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 9de73e3c-725d-49d2-b269-c33d75f19f31
- System-ID
- #61476084
- ADABweb-ID
- 34460573
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Saalbau aus Bruchstein mit leicht eingezogenem Rechteckchor unter Sattel-, im Westen unter Halbwalmdach. Eckquaderungen, Sockel-, Hauptgesims und Gewände der Fenster aus Sandstein. Am Ostgiebel bekrönendes Giebelkreuz. Zwei Strebepfeiler an der Langhauswand am Norden. Über dem Südportal Christuskopf. Rechteckfenster an den Längsseiten, im Chor Rundbogen- und Dreipassfenster. Flachbogiges Portal im Süden. Verschieferter Dachreiter mit achtseitig ausgezogener Spitze, von Kugel und Wetterfahne bekrönt und mit rechteckigen Schallöffnungen. Datierung an der Südostecke 1512 (i) sowie weitere Bauinschriften 1729 und 1753.
- Denkmalbegründung
- Am Erhalt der ursprünglich romanischen Kapelle mit spätgotischem Chor in barocker Überformung besteht aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Das beispielhaft ausgeführte Bauwerk verfügt über geschichtliche Schau- und Zeugniswerte für die Bau- sowie für die Ortsgeschichte und ist städtebaulich wirksam, da straßenbildprägend im historischen Siedlungskern der Ortschaft Grafelde gelegen.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61473882 | Kirchenanlage (Baukomplex)
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

