Wohnhaus
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Münden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Münden
- Adresse
- Radbrunnenstraße 40
- Objekttyp
- Wohnhaus
- Baujahr
- um 1750
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 9d9c665b-5021-4e11-951f-d2224b86d1d0
- System-ID
- #61610293
- ADABweb-ID
- 36485832
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Traufständiger zweigeschossiger Fachwerkbau mit Drempel und ziegelgedecktem Krüppelwalmdach. Obergeschoss weit vorkragend, Fassaden waagerecht verbrettert. Im Westen auf die ehemalige Stadtmauer aufgesetzt. Errichtet um 1750. Um 1855 wurde das Haus vom Steueraufseher Johannes Josephus Eberlein erworben, dessen Sohn, der 1847 geborene spätere Bildhauer Gustav (Heinrich) Eberlein (1847-1926), hier aufwuchs.
- Denkmalbegründung
- Das straßen- und ortsbildprägend an der Ecke der Radbrunnenstraße zur Kasseler Schlagd stehende Bauwerk war das Wohnhaus der Familie Eberlein. Der Bildhauer Gustav Eberlein (1847-1926) wurde als Sohn des Steueraufsehers Johannes Josephus Eberlein und seiner Frau Margarethe Elisabeth Bein, in Spiekershausen geboren. Die Familie siedelte in Eberleins Kindheit nach Hannoversch Münden über und zeit seines Lebens blieb Eberlein der Stadt verbunden. Die Erhaltung des Wohnhauses seiner Eltern liegt somit auch aus geschichtlichen Gründen, hier v.a. wegen des orts- und personengeschichtlichen Schau- und Zeugniswerts im öffentlichen Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61606625 | Altstadt (Baukomplex)
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

