Gutsanlage Röderhof
- Landkreis
- Hildesheim
- Samtgemeinde
- Diekholzen
- Gemeinde
- Röderhof
- Objekttyp
- Gutshof
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 9a4483a1-d3be-4fe1-b7f2-7129c50b6d5b
- System-ID
- #61475815
- ADABweb-ID
- 34455869
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Der Röderhof geht auf eine mittelalterliche Bauernsiedlung im Besitz der Herren von Rössing zurück, die 1397 an den Kartäuserorden in Hildesheim verkauft wurde. Die überkommene Gutsanlage ist ein auf dreieckigem Grundriss gruppiertes, geschlossenes Gesamtgefüge, im Kern vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Die einzelnen Bestandteile der Denkmalgruppe sind das Torhaus im Osten von 1708 (i) mit Mauerresten des Bruchsteingebäudes an dem die Anlage nordöstlich begrenzenden Gebäuderiegel mit jüngerem Wirtschaftsgebäude-Aufbau, das langgestreckte Fachwerkwohnhaus aus verschiedenen Bauphasen im Westen, die südlich davon gelegene Försterei, östlich davon die solitär stehende Kapelle aus dem frühen 18. Jahrhundert als Kernstück der Anlage. Südlich der Einfahrt große Längsdurchfahrtscheune mit angrenzendem Schafstall.
- Denkmalbegründung
- Die von dem Kartäuserorden geprägte, maßgeblich aus dem frühen 18. Jahrhundert überkommene Gestalt der Gutshofanlage Röderhof hält Schau- und Zeugniswerte für die Bau- und Kunstgeschichte und aufgrund der Authentizität des Zustandes der überlieferten baulichen Anlagen auch einen hohen Dokumentationsgehalt für die Orts-, Siedlungs- und Geistesgeschichte bereit. Die landschaftsprägende Anlage ist in ihrer räumlichen Geschlossenheit von weithin sichtbar, ferner städtebaulich wirksam und obliegt daher einem öffentlichen Erhaltungsinteresse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

