St. Michaelis-Kirche
- Landkreis
- Cuxhaven
- Samtgemeinde
- Hemmoor
- Gemeinde
- Hemmoor, Stadt
- Gemarkung
- Basbeck
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Basbeck
- Adresse
- Hollenworther Straße
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1751
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 9a38b510-9b4b-48b6-b487-7d6ece4ba26a
- System-ID
- #61365580
- ADABweb-ID
- 31270272
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Saalkirche aus Fachwerk mit polygonalem Chorschluss unter Walmdach in Hohlpfannendeckung, erbaut 1751. Die Westwand wurde 1836 in Backstein erneuert, die Südseite von Schiff und Chor um 1875 mit einer Lisenengliederung und Segmentbogenfenstern. In die Chorwand integrierte Grabstele von 1720. Der Westturm aus Backstein mit Knickhelm in Kupferdeckung anstelle eines hölzernen Vorgängerbaus errichtet 1902 durch J. D. Hahn, Koppel bei Hechthausen. – Im Inneren Raumabschluss durch Holzbalkendecke. Ausstattung: Altarwand aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts mit einer Kanzel von 1693 und umlaufende Emporen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
- Denkmalbegründung
- Die Kirche des Hl. Michael von Basbeck steht östlich des Dorfes inmitten eines auf einer Düne an der Hollenworther Straße liegenden Friedhofes. Der Ort war früher Teil des Kirchenspiels und der Börde Lamstedt. Seit dem 13. Jahrhundert befand er sich im Besitz der Herren von Brobergen, die hier 1470 ihren Rittersitz errichteten und 1570 eine Kirche stifteten, die den Rechtstatus eines nichtselbständiges Filial von Lamstedt hatte. Der heutige Kirchenbau wurde 1751 errichtet, nachdem der Vorgängerbau wohl im Dreißigjährigen Krieg beschädigte wurde. Es handelt sich um eine für diese Zeit typische Saalkirche. Im 19. Jahrhundert nahm Basbeck durch das Aufblühen des Ziegeleigewerbes und die Entwicklung der Schifffahrt einen starken wirtschaftlichen Aufschwung und erhielt schließlich 1841 eine eigenständige Pfarre. So wurde die Fachwerkkirche nach und nach in Backstein erneuert und 1902 ein größerer neogotischer Turm in Backstein neu errichtet. An der Erhaltung der Kirche besteht aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen, wegen ihres ort- und baugeschichtlichen, sowie gebäudetypischen Zeugniswertes sowie wegen ihres prägenden Einflusses auf das Ortsbild ein öffentliches Interesse.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

