Burganlage und ehemaliger Amtsbezirk Hagen
Burganlage, von NO (2023)
Burganlage, von W (2023)
Burganlage 2015, von N (2015)
Damm, von S (2023)
Amtsgebäude, von SW (2023)
- Landkreis
- Cuxhaven
- Samtgemeinde
- Hagen im Bremischen
- Gemeinde
- Hagen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hagen
- Objekttyp
- Burg
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 92a365f3-39bf-40ac-b4ec-4e0321fb8be9
- System-ID
- #61364907
- ADABweb-ID
- 31252228
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Burganlage des 12. Jahrhunderts mit Wurt, Zuweg und dem Hauptgebäude des frühen 16. Jahrhunderts sowie einem aus einer alten Zehntscheune 1948 errichteten Stallgebäude. Ab dem 16. Jahrhundert als Amtsbezirk genutzt und später mit Amtshaus und Amtsgericht ausgestattet.
- Denkmalbegründung
- Die Burganlage Hagen zählt zu den zahlreichen von Bremer Erzbischöfen errichteten Festungsbauten im Umkreis der Stadt Bremen. Erstmals erwähnt wurde sie bereits im 12. Jahrhundert. Durch die Lage der Burg am Rand der Geest, im Flusstal der Drepte, war sie bei völliger Überschwemmung des Gebiets nahezu uneinnehmbar; der etwa 150 Meter lange und zwischen 5 und 10 Meter hohe Damm, der im Kern bis heute erhalten ist, wurde als Zuweg zur ehemaligen Wasserburg errichtet, die auf einer kreisförmigen Wurt von etwa 100 Metern Durchmesser lag. Der heutige, zweigeschossige Bau entstand an gleicher Stelle im frühen 16. Jahrhundert unter Erzbischof Johann Rode, der von 1506 bis 1511 hier lebte; aus dieser Zeit stammen auch die ältesten Malereien im Gebäude. Ab dem 17. Jahrhundert war die Burg der Sitz des Amtes Hagen, 1720 wurde Hagen zu einem Kurfürstlich Hannoverschen Amt. Der Amtsbezirk wurde erweitert um ein Amtshaus und ein Amtsgericht, die beide erhalten sind. Von den ehemaligen Nebengebäuden ist auf dem Burggelände nur ein Stall überkommen, der 1948 aus den Überresten einer alten Zehntscheune errichtet wurde sowie neben dem ehemaligen Amtsgericht ein kleiner Zweckbau. An der Erhaltung der Hagener Burganlage und des ehemaligen Amtsbezirks mitsamt dem baulichen Bestand besteht aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen vor allem wegen des orts-, bau- und kunstgeschichtlichen, gebäudetypischen und ortsbildprägenden Zeugniswerts ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
Burganlage, von NO (2023)
Burganlage, von W (2023)
Burganlage 2015, von N (2015)
Damm, von S (2023)
Amtsgebäude, von SW (2023)

