Wegespur
- Landkreis
- Diepholz
- Samtgemeinde
- Syke, Stadt
- Gemeinde
- Ristedt
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hinter dem Neuen Lande
- Objekttyp
- Wegespur
- Baujahr
- Mittelalter/Neuzeit
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 919e75b0-b1b0-4536-802d-e367292ff202
- System-ID
- #61205652
- ADABweb-ID
- 49875617
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Wegespur. Zwei Hohlwegbündel, die sich im Bereich eines Trockentales kreuzen. Das im von Süden nach Nordosten verlaufende Bündel ist stärker ausgebildet, als das von Westen nach Osten verlaufende. Nord-Süd Verbindung: Beginnend im Süden (Gmkg. Ristedt) mit sechs unterschiedlich stark ausgeprägten Hohlwegen (Breite 1,9 - 4 m, Tiefe 0,1 - 0,7 m). Südlich eines Waldwegs, der die Spuren klar schneidet, führen vier Spuren in einer Kurve nach Westen und Süden, werden vom Waldweg geschnitten und verlaufen nördlich von ihm nach Nordnordwest wieder auf den Hauptstrang und umging hier wohl eine schwierige Stelle. 228 m nördlich gabelt sich die Wegespur in einen nach Nordosten und einen weiter nach Norden führenden Strang. Letzterer führt bald durch eine 84 m lange, 7 m breite und bis zu 1,1 m tiefe Rinne und verschwindet nördlich von dieser vollständig. Die nach Nordosten abbiegende Spur verläuft, schlecht erhalten auf ein Trockental zu, wo sie sich mit der West-Ost verlaufenden Wegespur kreuzt, dabei laufen die Hohlwege von Westen her auf zwei kurze Dämme zu, die sich vereinigend einen Damm bilden, der ein schlecht erhaltenes Gegenstück auf der Ostseite des Tales hat, von dem aus die Hohlwege nach Nordosten und Osten hangaufwärts weiterverlaufen. Die nach Osten verlaufende Route besteht aus vier Hohlwegen, die nach Norden verlaufende lediglich aus zwei bis drei. Der Damm ist westlich des Trockentals V-förmig, die beiden Dämme haben einen Basisdurchmesser von 9 und 12 m bei 0,3 und 0,4 m Höhe und sind 12 bzw. 9 m lang. Im Osten des Tals hat der Damm eine Basisbreite von 14 m bei einer Höhe von 0,7 m und einer Länge von nur wenigen Metern. Unterbrochen wird der Damm mittig von einem neuzeitlichen Waldweg mit östlich anschließendem Wallgraben einer Wallhecke, wohl des 18./19.Jh. 252 m nordöstlich des Damms verläuft ein weiteres Hohlwegbündel von Westen nach Osten, es besteht aus drei Hohlwegen, von denen nur einer gut im Gelände sichtbar ist. Aufgrund der guten Erhaltung der Wegespuren datieren sie mittelalterlich bis frühneuzeitlich. In den historischen Karten sind sie nicht verzeichnet.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

